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24.10.2018 - Hürden bei der Zulassung neuer Medizinprodukte nehmen weiter zu

Nicht nur in Deutschland, sondern weltweit steigen die Anforderungen an Unternehmen, welche
neue und innovative Medizinprodukte auf den Markt bringen möchten, immer weiter an. Dies
liegt bspw. an nicht immer direkt zugänglichen und verständlichen Strukturen nationaler und
internationaler regulatorischer Anforderungen und Anforderungen an die Personalqualifikation.
Dies stellt vor allem kleinere, innovative Unternehmen sowie Start-Ups vor große
Herausforderungen. Eine Problematik für diese sei insbesondere deren Fokus auf Tätigkeiten in
der Forschung und Entwicklung – aufgrund eines Mangels an Erfahrung hinsichtlich nationaler
und internationaler regulatorischer Anforderungen kann es deshalb zu Verzögerungen
hinsichtlich des Markteintritts kommen. Besonders entscheidend sei in diesem Sinne die
Berücksichtigung regulatorischer Anforderungen bereits während des Entwicklungsprozesses.
Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, können kleinere Unternehmen und Start-Ups auf eine
Unterstützung durch externe Dienstleister zurückgreifen, welche in Sachen Produktzertifizierung
& -registrierung, in der Entwicklung sowie im Bereich des Qualitätsmanagements und der
technischen Dokumentation und weiteren Tätigkeitsbereichen konsultiert werden können.

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01.10.2018 - Verkaufszahlen des Magenmittels Iberogast sinken

Das seit 5 Jahren zum Portfolio gehörende, nicht-verschreibungspflichtige, Arzneimittel Iberogast ist bei den Patienten immer unbeliebter. Die deutsche Zulassungsbehörde BfArM sieht den Zusammenhang mit der Einnahme Iberogasts, bei dem Tod eines Patienten durch Leberversagen, naheliegend. Nach langer Diskussion sollen nun die Beipackzettel bis zum 8.10.18 aktualisiert werden und über das Risiko aufgeklärt werden. Die Absatzzahlen verschlechtern sich fortlaufend, so gingen im Mai die Verkaufszahlen verglichen mit dem Vorjahresmonat um knapp 14% zurück.
 

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01.10.2018 - Novartis will Stellen in der Schweiz abbauen

Innerhalb der nächsten 4 Jahre sollen über 2000 Stellen in der Schweiz abgebaut werden. Dabei gehen 1450 Plätze an Produktionsstandorten verloren und weitere 700 Stellen aus dem Dienstleistungsbereich werden ins Ausland verlagert. Entgegen dieser Entwicklung soll eine Fertigungsstätte für Zell- und Gentherapien in Stein entstehen und 450 neue Stellen schaffen. Für die Mitarbeiter, deren Position wegfällt, soll intern eine Art Jobcenter entstehen und bei der Beratung durch verschiedene Optionen unterstützen. Novartis möchte durch den Stellenabbau seine Effektivität und Effizienz steigern und durch Investitionen in neue Fertigungsplattformen von der traditionellen Fertigungstechnologie loskommen.
 

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24.09.2018 - Chinesische Aufsichtsbehörde genehmigt Zusammenschluss von Takeda und Shire

Der 62 Mrd. USD schwere Zusammenschluss zwischen Takeda und Shire kommt dem Abschluss einen Schritt näher, nachdem nun, nach der US-Behörde, auch die chinesische Behörde am 14.9.18 ihre Genehmigung erteilte. Das Kartellamt der Europäischen Union prüft die Transaktion derweil noch.  Durch den größten Zusammenschluss dieser Art in der Branche, entsteht ein führender Anbieter von seltenen Krankheiten, Krebs, Blutgerinnungsstörungen, Erkrankungen im Bereich der Neurologie und der Gastroenterologie.

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24.09.2018 - Roche will Merck in neuem Feld der Krebstherapie Konkurrenz machen

In dem Markt der Krebsbehandlung, bezogen auf Medikamente, die das Körpereigene Immunsystem gegen die Tumore in Stellung bringt, ist Merck aktuell mit dem Produkt „Keytruda“ dominierend. Das Medikament wird laut Experten bis 2020 einen Jahresumsatz von mehr als 10 Mrd. USD liefern. Roche möchte durch positive Ergebnisse für das eigene Produkt „Tecentriq“ den Anschluss, in diesem dominierten Feld, behalten.


24.09.2018 - Standortausbau von Roche in Mannheim

Der Hightech-Standort in Mannheim Roches wird durch fünf große Bauprojekte und der damit verbundenen größten Einzelinvestition am Standort erweitert. Durch die anhaltende Nachfrage der Produkte müssen neue Kapazitäten geschaffen werden. Auch deshalb investierte Roche in den letzten fünf Jahren über 1 Mrd. Euro in den Ausbau des Standortes. Rund 170 Mio. Euro floßen in das Gebäude und die darin enthaltende Abfüllanlage. Die Anlage kann aktuelle Produkte des Unternehmens sowie Wirkstoffe aus der Entwicklung herstellen. Insgesamt flossen 400 Mio. Euro in die, am 19.9.18, eingeweihten Gebäude.

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17.09.2018 - Thermo Fisher Scientific: Übernahme eines Geschäftsbereichs von BD

Thermo Fisher Scientific Inc. und BD (Becton, Dickinson & company) haben eine Vereinbarung
unterzeichnet, nach welcher Thermo Fisher das Advanced Bioprocessing-Geschäft von BD
übernehmen wird. Der Geschäftsbereich kombiniert ein technisch starkes
Dienstleistungsprogramm, welches durch eine Vielzahl von Peptonen dazu befähigt, die
Ausbeute bei Zellkulturmedienformulierungen zu verbessern und auch die Variabilität in
biopharmazeutischen Anwendungen zu reduzieren. Der entsprechende Geschäftsbereich hat
einen Jahresumsatz von 100 Mio. USD und wird zukünftig Teil der Life Science Solutions von
Thermo Fisher sein. Die grundlegende Transaktion wird voraussichtlich Anfang 2019
abgeschlossen sein.

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17.09.2018 - Wacker: Cystin-Produktion in Spanien beginnt

Wacker Bisolutions, welche die Life Science- und Biotechnologiesparte des Wacker-Konzerns
bildet, hat die Produktion von fermentativ erzeugtem Cystin in Spanien aufgenommen. Hierbei
handelt es sich um einen Grundstoff, welcher in der Produktion verschiedener Arzneimittel zum
Einsatz kommt. In den neuen Standort sind bislang Investitionen in Höhe von rund 30 Mio. €
geflossen. Die neue Anlage soll nun stückweise qualifiziert werden und im Anschluss daran auf
voller Kapazitätsauslastung produzieren. Dr. Gerhard Schmid, der Leiter des Geschäftsbereichs
Biosolutions ist sich sicher, dass durch den Ausbau der Kapazitäten der weltweite Bedarf an
Cystin und Cystein gedeckt werden kann und so auch neue fermentativ erzeugte Produkte
produziert und kommerzialisiert werden können.

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17.09.2018 - Sanofi: Neuausrichtung zweier globaler Geschäftseinheiten

Um das Geschäft in etablierten Märkten und Schwellenländern zielführender auszurichten, wird
Sanofi das Geschäftsmodell zweier global agierender Geschäftseinheiten (GBU) anpassen.
Hierbei wird es sich unter Anderem um Vorgänge der Portfolio-Vereinheitlichung handeln. Die
neue geschaffene Primary Care Unit wird sich hierbei hauptsächlich auf die bereits etablierten
Märkte konzentrieren. Unter der Führung von Olivier Charmeil soll außerdem eine weitere
Business Unit namens „China & Emerging Markets“ geschaffen werden. Die neu geplanten BUs
werden voraussichtlich Anfang 2019 an den Start gehen. Die bereits bestehenden GBUs
bleiben von den Neuerungen unberüht und somit weiterhin bestehen.

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07.09.2018 - Novartis: Zulassung für Gentherapie in Kanada

Nachdem Novartis Gentherapie Kymriah bereits in der EU zugelassen worden war, darf diese
nun auch in Kanada eingesetzt werden. Präziser kommt diese nun gegen zwei Arten von Krebs
zum Einsatz, genauer bei Patienten im Alter von 3 bis 25 Jahren, welche unter einer speziellen
Form der Leukämie (B-Zell-akute lymphatische Leukämie, auch ALL) leiden. Diese
personalisierte Art der Therapie basiert auf den für die Immunabwehr essentiellen T-Zellen. Die
Behandlungsmethode sorgt dafür, dass die weißen Blutzellen gentechnisch verändert und
dadurch in die Lage versetzt werden, Krebszellen zu bekämpfen. Die Behandlung, welche auch
in den USA zugelassen ist, kostet dort vergleichsweise 475.000 USD.

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06.09.2018 - Pharma-Unternehmen Lunapharm: Skandal weitet sich aus

Detlev Mohr, der Präsident des Brandenburgischen Landesamtes für Gesundheit gab bekannt,
dass das endgültige Ausmaß des illegalen Arzneimittelhandels des Brandenburger
Unternehmens Lunapharm immer weiter zunimmt. Über komplexe Handelsketten ist es dem
Unternehmen wohl gelungen, gestohlene Krebsmedikamente aus Griechenland, Zypern und
unter Umständen auch Italien in Umlauf zu bringen. Die Zahl der im Ausland beteiligten Firmen
konnte bislang nicht abschließend geklärt werden. Mohr betonte, man sei bemüht, die
gefälschten Arzneimittel schnell zu identifizieren und aus dem Verkehr zu ziehen. Es soll
verhindert werden, dass die durch falsche Lagerung möglicherweise unwirksam gewordenen
Präparate an Patienten abgegeben werden.

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06.09.2018 - Novartis: Verkauf von Teilen des US-Generika-Geschäfts

Novartis verabschiedet sich von Teilen des Generika-Produktportfolios in den Vereinigten
Staaten. Insbesondere das Dermatologie-Geschäft der Firmentochter Sandoz sowie Teile des
Portfolios generischer fester Arzneimittel werden an den indischen Pharmakonzern Aurobindo
veräußert. Der Verkauf umfasst circa 300 Produkte, Entwicklungsprojekte sowie
Produktionsstätten in Hicksville, Melville und New York. Der vollständige Verkaufspreis könnte
sich auf bis zu 1 Mrd. USD belaufen. Novartis begründet den Schritt damit, dass sich die
Firmentochter Sandoz nun stärker auf komplexe Generika, Mehrwertmedikamente sowie
Biosimilars (Generikum eines Biopharmazeutikums) fokussieren wird.

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31.08.2018 - Huntington-Allianz: Evotec und CHDI Foundation verlängern Zusammenarbeit

Die Evotec AG gab bekannt, dass die bereits seit 2006 bestehende Allianz mit der
CHDI Foundation Inc. weiter ausgebaut wird. Die Stiftung wird demnach bis zu 75
Vollzeitstellen für Wissenschaftler finanzieren. Diese Allianz wurde um weitere fünf
Jahre verlängert. Von dieser in der Vergangenheit bereits erprobten Zusammenarbeit
versprechen sich beide Partner weiterhin eine exzellente Zusammenarbeit auf dem
Forschungsgebiet der Huntington-Krankheit sowie neue, ausschlaggebende
Erkenntnisse auf dem Gebiet dieser Erkrankung.

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31.08.2018 - Stada Arzneimittel: Geschäftsführer verlässt Unternehmen

Entgegen der ursprünglichen Annahme, der bisherige Geschäftsführer des
Pharmakonzerns Stada, Claudio Albrecht, würde zum 01.09.2018 innerhalb des
Unternehmens in eine „nicht geschäftsführende Position“ wechseln, wurde nun bekannt,
dass dieser das Unternehmen vollständig verlassen wird. Sein Nachfolger wird nach
aktuellen Informationen Peter Goldschmidt, welcher bislang für den Schweizer
Großkonzern Novartis tätig war. Gemäß momentaner Planungen soll sich das
Unternehmen dann auf drei Kernbereiche fokussieren: Generika, rezeptfreie
Markenprodukte und Spezialpharmazeutika. Der scheidende Geschäftsführer Albrecht,
welcher auch die Pharma-Beratungsgesellschaft AP&P leitet, gab zudem bekannt, dass
er dem Unternehmen bei Bedarf als Berater zur Verfügung stehen werde.

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31.08.2018 - CAR-T-Zelltherapie: Zusammenschluss von Novartis und Fraunhofer

Novartis und das Fraunhofer Institut für Zelltherapie und Immunologie mit Sitz in Leipzig
haben bekannt gegeben, dass es in der Herstellung von CAR-T (Chimäre Antigen
Rezeptor T-Zellen) Therapien für Patienten in Europa kommen soll. Die bereits 2015
initiierte Zusammenarbeit wird dadurch erfolgreich erweitert und fortgesetzt. Diese
spezielle Therapie ist ein zentraler Bestandteil des Gentherapie-Portfolios von Novartis,
die auch in Bereichen mit hohem ungedeckten medizininschen Bedarf nach
transformativen Innovationen forschen. Durch diese neue Art der Zelltherapie gibt es
neue Hoffnung für an Blutkrebs erkrankte Menschen. Bezüglich der Therapie sind die
meisten universitären Forschungseinrichtungen in Deutschland ansässig, die
Qualitätssicherung und Freigabe findet durch den Novartis-Standort in Nürnberg statt.

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23.08.2018 - Diabetes und Adipositas: Gemeinsame Forschung von Evotec und Novo Nordisk

Vonseiten der Evotec AG wurde bekannt gegeben, dass eine Zusammenarbeit mit Novo
Nordisk auf den Gebieten der Forschung über Diabetes, Adipositas und damit verbundenen
Folgeerkrankungen zustande kommen wird. Hierbei wird Novo Nordisk bereits bestehende
Plattformen von Evotec nutzen, um in den einzelnen Bereichen aktiv forschen zu können. Da
Novo Nordisk das Feld der Forschung um Diabetes und Adipositas anführt, hofft der COO von
Evotec auf ein Zustandekommen einer leistungsstarken Allianz, die Erkrankten helfen soll. Auch
Dr. Marcus Schindler, SVP Global Drug Discovery ist der Meinung, dass so das Potential
geschaffen wird, das Leben der Menschen, welche an diesen ernsten Erkrankungen leiden,
entscheidend zu verbessern.
 

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22.08.2018 - GSK: Planungen für Verkauf einer Geschäftssparte in Indien

Gemäß Informationen aus internen Kreisen plant der britische Pharma-Großkonzern
den Verkauf seines Geschäftes mit rezeptfreien Arzneien und Nahrungsergänzungsmitteln in Indien. Als potentielle Käufer für das 4,3 Milliarden USD-schwere
Geschäft seien wohl die Lebensmittelkonzerne Nestle und Pepsico sowie der
Konsumgüterkonzern Reckitt Benckiser im Gespräch. Zu diesen Informationen gibt es
allerdings noch keine offizielle Bestätigung vonseiten des Unternehmens.

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20.08.2018 - Pharma-Skandal: Brandenburg verspricht Aufklärung

Innerhalb der aktuellen Entwicklungen um den Handel mit gestohlenen Krebsmedikamenten hat der brandenburgische Regierungschef Dietmar Woidke eine umfassende Aufklärung versprochen. Maßgeblich seien hierbei die Untersuchungsergebnisse der eingesetzten Expertenkommission, welche in zwei Wochen vorliegen sollen. Es werden Vorwürfe laut gegen die zuständigen brandenburgischen Behörden, welche wohl trotz vorliegender Hinweise auf einen illegalen Medikamentenhandel des Unternehmens Lunapharm nicht durchgegriffen hätten. Zudem müsse geklärt werden, ob die so in Umlauf gebrachten gefälschten Präparate womöglich unwirksam seien. Anzumerken ist zudem, dass in Fachkreisen auch dann von Fälschungen gesprochen wird, wenn der reguläre Vertriebsweg nicht eingehalten wird – unabhängig vom Inhalt der Packungen.

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20.08.2018 - Bayer: Integration der Monsanto-Unternehmensstruktur beginnt

Da der Verkauf von Monsanto-Geschäftsanteilen an den deutschen Konkurrenten BASF nun abgeschlossen ist, kann Bayer mit der Integration des übernommenen US-Saatgutkonzerns Monsanto beginnen. Um möglichen Bedenken der Kartellbehörden entgegenzuwirken, trennte sich Bayer beispielsweise von seinem Gemüse- und Feldsaatgutgeschäft, Aktivitätem im Bereich Digital Farming sowie den weltweiten Geschäften mit dem Unkrautbekämpfungsmittel Glufosinat-Ammonium. Besonders im Hinblick auf das stets umstrittene Mittel Glyphosat steht Bayer nun unter Druck, denn erst kürzlich hatte ein US-Gericht Monsanto aufgrund der Verscheierung möglicher Gefahren des Unkrautvernichtungsmittels zu einer Geldstrafe in dreistelliger Millionenhöhe verurteilt. Gegen dieses Urteil soll nun vorgegangen werden.  
 

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20.08.2018 - Eplogen geht Zusammenarbeit mit Bayer ein

Die Evotec AG hatte bekannt gegeben, dass deren Partner Haplogen GmbH, ein Wiener Biotechunternehmnen, eine mehrjährige Kooperation mit Bayer im Bereich der Wirkstoffforschung und -entwicklung eingegangen ist. Es sollen neue Möglichkeiten in der Behandlung von Lungenerkrankungen, wie bpsw. COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) erforscht werden. Die neue Forschungsallianz von Haplogen und Bayer verfolgt das Ziel, neue antivirale Wirkstoffe zu entwickeln, welche das für die Ausbreitung der Krankheit verantwortliche Virus in seiner Ausbreitung hemmen sollen. Beide Partner versprechen sich aus dieser Kooperation eine weiterhin exzellente und profesionelle Zusammenarbeit sowie zwischen Bayer und Evotec sowie neue Meilensteine in der Bekämpfung dieser Erkrankung.
 

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20.08.2018 - Deutliche Gewinnsteigerung bei Arzneimittelhersteller Stada

Der weltweit aktive Pharmakonzern Stada Arzneimittel ist in den Bereichen Generika (Nachahmermedikamente), OTC-Medikamenten, Spezialpharmazeutika wie etwa gegen Krebs, Diabetes und in der Augenheilkunde aktiv. Der Konzern erwirtschaftete damit im ersten Halbjahr 2018 ganze 18% mehr Umsatz als im Vorjahreszeitraum. Dafür seien vor allem auch Einsparungen im Bereich der Nachahmerpräparate verantwortlich. Durch Optimierung von Einkauf und Prozessen konnte die Marge in diesem Bereich erhöht werden. Für das verbleibende Jahr 2018 erwartet der Konzernchef Claudio Albrecht, dass alle gesetzten Ziele erreicht werden.

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20.08.2018 - Probleme in den USA: Generikahersteller Mylan will neue Strategie ausloten

Trotz eines global betrachtet gut laufenden Geschäfts überschatten die Gewinnrückgänge des Generikaherstellers Mylan in den USA das weltweite Geschäft des Konzerns, worauf auch die Kurse an den Börsen bereits reagierten. Rund 60% des Konzernumsatzes beruhen mittlerweile auf internationalen Geschäften, und Mylan betonte, man fühle sich von den Anlegern zu Unrecht abgestraft. Zu Handelsbeginn war der Aktienkurs um fast 9% abgesunken, insgesamt habe die Mylan-Aktie seit Januar bereits fast ein Fünftel an Wert verloren. Die US-amerikanische Aufsichtsbehörde FDA hatte damit begonnen, Zulassungsprozesse deutlich zu beschleunigen, was zu einem Preiskampf unter Arzneimittelherstellern führte. Davon blieb auch der weltweit größte Generika-Hersteller Teva Pharmaceuticals nicht verschont. 

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20.08.2018 - China: Impfstoff-Skandal zieht weite Kreise

In China sind neuesten Meldungen zufolge Hunderttausende Kinder von einem Impfstoffskandal betroffen, in dessen Mittelpunkt der Pharmahersteller Changchun Changsheng steht. Dieser soll seit 2014 Daten gefälscht und unwirksame Tollwut-Impfstoffe in Umlauf gebracht haben. Außerdem sei ein unwirksames Kombi-Impfpräparat gegen Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten mindestens 200.000 Kindern verabreicht worden. Gegen 18 Mitarbeiter seien bereits Haftbefehle beantragt worden. Weiterhin steht das Wuhan Institute of Biological Products im Visier der Ermittler, dessen schadhafter Impfstoff gegen Keuchhusten Kindern in der Provinz Hebei verabreicht worden sei. Besonders dann, wenn Kinder davon betroffen sind, sind Meldungen über fehlerhafte Arzneimittel in China ein Politikum, nicht zuletzt deshalb, weil es wenig Vertrauen in staatliche Aufsichtsbehörden gibt. Präsident Xi Jinping forderte eine strenge Bestrafung der Verantwortlichen.

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20.08.2018 - Novo Nordisk kauft britisches Start-Up

Der dänische Insulin-Hersteller Novo Nordisk plant durch den Zukauf des Start-Ups Ziylo, sein
Diabetes-Geschäft weiter auszubauen. Dieses ist in der Erforschung und Entwicklung
synthetischer Moleküle tätig, welche Insulin anscheinend besser binden. Nordisk erhofft sich
davon, dass neue Insulinpräparate hergestellt werden können, die ein rasches Absinken des
Blutzuckerspiegels von Patienten verhindern. Laut Novo Nordisk kann sich der insgesamte
Verkaufsbetrag auf bis zu 800 Millionen US-Dollar belaufen.

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06.08.2018 - Trumps Politik wirkt sich aus auf deutsche Pharmaunternehmen

Da der US-amerikanische Präsident vor kurzem deutliche Kritik an den Medikamen-tenpreisen in den USA geübt hatte, folgen nun auch deutsche Pharma-Großkonzerne dem Beispiel einiger wichtiger Marktteilnehmer in den USA: Um Konflikte mit dem Präsidenten Donald Trump zu vermeiden, verzichten diese auf Preiserhöhungen. Bislang folgen der Darmstädter Chemiekonzern Merck, sowie der Großkonzern Bayer diesem Trend. Demnach sollen die Preise rezeptpflichtiger Medikamente bis Ende des Jahres nicht mehr erhöht werden. Insgesamt ist bei den Konzernen in diesen Belangen eine schnelle Reaktion, sowie einheitliches Handeln vorzufinden.
Branchenexperten und unabhängige Beobachter gehen davon aus, dass es sich hierbei um eine Vorsichtsmaßnahme handelt, welche Provokationen gegenüber dem US-amerikanischen Präsidenten vermeiden soll. Da die Preise von Arzneimitteln in den USA politisch interpretiert werden und sich auf das Ansehen und die Wahlergebnisse einzelner Politiker auswirken können, geht man davon aus, dass dies als Erfolg für Trump verbucht werden kann, was sich wiederum für diesen positiv mit Blick auf die anstehenden Halbzeitwahlen abzeichnen kann. Allerdings hat keines der beteiligten Unternehmen bekannt gegeben, dauerhaft auf Preiserhöhungen verzichten zu wollen.
Bei einer andauernden Debatte über eine Preisgestaltung einzelner Arzneien könnte auf lange Sicht der Fall eintreten, dass das Investitionsvolumen der Unternehmen für die Entwicklung neuer Arzneien nicht mehr gesichert ist. Der Anreiz, in die Entwicklung neuer Arzneien zu investieren, sei bei einer nicht gegebenen Preisplanungs-Sicherheit nicht sonderlich groß. Dies sei also weder im Sinne der Patienten, noch der Unternehmen.  Grundsätzlich ist anzumerken, dass die Preisgestaltung für Arzneimittel in den USA deutlich weniger stark reguliert ist, als dies bspw. in Deutschland der Fall ist. Dadurch war es für Pharmaunternehmen in der Vergangenheit möglich, die Preise im Falle gesunkener Verkaufszahlen anzuheben, um Umsatz- und Gewinnverlusten entgegenzuwirken.

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06.08.2018 - Erneute Verluste beim israelischen Generika-Hersteller Teva

Aufgrund von Umstrukturierungsmaßnahmen und eines deutlich geringeren Umsatzes musste der weltgrößte Hersteller von Generika (Nachahmermedikamenten) im zweiten Quartal des Jahres Verluste verbuchen. Die Verluste des Konzerns summieren sich derzeit, über das gesamte letzte Jahr hinweg schlugen diese mit mehr als 16 Milliarden Dollar zu Buche. Aufgrund dieser Entwicklungen hatte Konzernchef Kåre Schultz zum Ende des letzten Jahres einen massiven Stellenabbau angekündigt, welcher innerhalb von zwei Jahren dafür sorgen könnte, dass 14.000 Arbeitsplätze innerhalb der Unternehmensgruppe wegfallen.                      

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06.08.2018 - BASF: Verkauf und Erwerb von Bayer-Geschäften abgeschlossen

BASF konnte durch den Ankauf von Vermögenswerten und Geschäften von Bayer das eigene Agricultural Solutions-Portfolio innerhalb der Bereiche Pflanzenschutz, Biotechnologie und Digital Farming erweitern.  Laut Saori Dubourg, dem Bereichsleiter des Segments Agricultural Solutions und Vorstandsmitglieds, führen diese Ankäufe dazu, dass BASFs Marktposition bei Agrarlösungen gestärkt wird und auch neue Wachstumsmöglichkeiten entstehen. Mit dieser Akquisition treten 4.500 ehemalige Bayer-Mitarbeiter zu BASF über. Um die neue Position BASFs innerhalb der Agrar-Branche zu verdeutlichen, wurde der Unternehmensbereich von „Crop Protection“ in „Agricultural Solutions“ umbenannt.
 

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23.07.2018 - Zweites Quartal 2018: Novartis übertrifft Erwartungen

Dank der Ergebnisse des vergangenen Geschäftsquartals sieht sich der Schweizer Pharmakonzern Novartis weiter auf Kurs. Besonders großes Wachstum wurde in den Bereichen der innovativen Medizin einerseits, und der Augenheilsparte (Alcon) andererseits verzeichnet, welche nächstes Jahr als eigenständiges Unternehmen an die Börse gebracht werden soll. Die Nettogewinne des Konzerns haben sich im Vergleich des Vorjahreszeitraums vervierfacht. Da momentan die Zulassung mehrerer vielversprechender Medikamente noch aussteht, erhofft sich Novartis auch zukünftig weiteres Wachstum.                

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23.07.2018 - Johnson & Johnson: Starkes Wachstum dank Pharmageschäft ​​​​​​​

Der Hersteller von Konsumgütern, Medizintechnik und Pharmazeutika teilte mit, dass im zweiten Quartal des Jahres 2018 vor allem die Pharma-Sparte profitierte, was aufgrund guter Wechselkurse und des Zukaufs der Schweizer Arzneimittelfirma Actelion zustande kommen konnte. Insgesamt konnte der Konzern seinen Gewinn im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt 14% steigern. Zuletzt wurde der Großkonzern zu einer Strafe in Höhe mehrerer Milliarden verurteilt, da bestimmte Hautpflege-produkte Krebs verursacht haben sollen.               

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23.07.2018 - Arzneimittelsicherheit: Mehr Experten sind erforderlich

Da der Bedarf an Experten, welche sich mit der Sicherheit von Arzneimitteln beschäftigen, stetig wächst, haben sich 15 Pharma-Unternehmen, akademische Einrichtungen und Arzneimittelbehörden abgesprochen, um eine online-Weiterbildungsplattform im Bereich Pharmakovigilanz und Pharmakoepidemiologie ins Leben zu rufen. Diese läuft unter der Bezeichnung Eu2P. Das Erfassen von Nutzen und Nebenwirkungen wird heute als essentiell angesehen, um Qualität und Sicherheit für den Patienten zu gewährleisten. Auf der nun etablierten Plattform stehen insgesamt 25 zertifizierte Lehrgänge, 50 Kurzlehrgänge und ein Masterstudiengang zur Verfügung. Der Plan für die Zukunft ist es, immer mehr Experten in Sachen Arzneimittelsicherheit auszubilden.

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16.07.2018 - Novartis: Forschung zu Infektionskrankheiten wird beendet

Der Basler Pharmakonzern Novartis wird seine Aktivitäten im Bereich der Forschung zu Infektionskrankheiten nicht weiter fortsetzen. Man würde sich durch diesen Schritt versprechen, die entsprechenden Ressourcen in anderen Bereichen zum Einsatz zu bringen, in welchen Novartis zukünftig die eigenen Kompetenzen vertiefen möchte. Durch den Austritt aus dem Forschungsfeld werden 140 Arbeitsplätze an der amerikanischen Westküste gekürzt werden. Dies passt in das angedeutete Schema, dass der neue CEO Vas Narasimhan den Fokus auf Forschung und Entwicklung in anderen wichtigen Bereichen legen möchte.
 

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16.07.2018 - Boehringer Ingelheim: Initiative zur Unterstützung von Life Science Startups

Am 5. Juli diesen Jahres wurde die Initiative „Grass Roots“ vom Pharmakonzern Boehringer Ingelheim gestartet. An der dazugehörigen ausgebuchten Veranstaltung „Summer Networking Reception“ nahmen 140 Startups, Gesundheitsunternehmen, Technologietransfer-Einrichtungen und Wissenschaftler teil. Hierbei konnten sich Interessierte über Kooperationsmöglichkeiten mit Boehringer Ingelheim informieren. Von der Initiative erhofft sich Boehringer, schon frühzeitig mit jungen Startups und Wissenschaftlern im Bereich der Biotechnologie in Kontakt zu treten. Formate in diesem Stil konnten in anderen europäischen Ländern, sowie den Vereinigten Staaten, bereits erfolgreich etabliert werden.
 

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16.07.2018 - Sanofi: Produktionsstätte in Frankreich wegen zu hoher Emissionen geschlossen

Der Pharmakonzern Sanofi musste seine Produktionsstätte in Mourenx vorübergehend schließen, da die Grenzwerte für sogenannte flüchtige organische Verbindungen deutlich überschritten worden waren. Der Produktionsstandort dürfe erst dann wieder die Arbeit aufnehmen, sobald alle Voraussetzungen für die Sicherheit von Mitarbeitern und Bevölkerung wiederhergestellt wurden. Als besonders gefährlich gilt der Bromkohlen-wasserstoff Brompropan, eine potentiell krebserregende Verbindung, welche auch für Schäden an Kindern im Mutterleib verantwortlich sein kann. Am entsprechenden Standort werde auch das umstrittene Epilepsie-Medikament Valproat produziert.  

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02.07.2018 - Allergie-Spritze EpiPen: Mylan bekommt Konkurrenz durch Novartis

Der britische Pharmakonzern Mylan ist Vertreiber der Adrenalin-Spritze EdiPen, welche für betroffene Patienten im Falle eines allergischen Schocks überlebenswichtig sein kann. Der Preis dieser Spritze ist innerhalb der letzten acht Jahre um ungefähr 600% angestiegen. Nun soll Mylan allerdings Konkurrenz durch die Schweizer Novartis-Tochter Sandoz bekommen, welche in den USA ein entsprechendes Generikum auf den Markt bringen möchte. Der Preis der Spritze soll dabei deutlich geringer sein als das ursprüngliche Mylan-Produkt. Der ursprünglich vertreibende Konzern rechnet deshalb im Verlauf des Jahres mit größeren Umsatzeinbußen.  

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02.07.2018 - Münchner Startup mit neuer Informationsplattform gegen Arzneimittel-Nebenwirkungen

 Die Plattform nebenwirkungen.eu, welche alle bekannten Nebenwirkungen von Arzneimitteln schnell und leicht zugänglich zur Verfügung stellen möchte, wurde im Dezember 2017 von drei Münchner Gründern ins Leben gerufen. Über dieses Online-Tool können sich Betroffene einerseits über bekannte Nebenwirkungen informieren, andererseits ist es für Pateinten möglich, die selbst festgestellten Nebenwirkungen unkompliziert, anonymisiert und direkt an den jeweiligen Hersteller weiterzugeben. Das Startup verfolgt damit das Ziel, der Tatsache zu begegnen, dass die meisten Nebenwirkungen nicht dokumentiert werden. Außerdem soll langfristig eine höhere Arzneimittelsicherheit erreicht werden.  

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02.07.2018 - Deutsche Krebshilfe: Krebsforschung wird mit 50 Millionen Euro gefördert

Die Arbeit junger Krebsforscher wird in den kommenden Jahren mit insgesamt rund 50 Millionen Euro gefördert. Die darin enthaltenen Fördergelder kommen unter anderem medizinischen Fakultäten großer deutscher Universitäten über den Zeitraum der nächsten fünf Jahre zu. Dadurch sollen bestmögliche Arbeits-bedingungen für die jungen Forscherinnen und Forscher geschaffen werden, wozu auch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie gezählt wird. Die geförderten Forschungstätigkeiten sollen in „Mildred-Scheel-Nachwuchszentren“ stattfinden, welche nach der an Krebs gestorbenen Ehefrau des früheren Bundespräsidenten benannt sind. Die Gelder der Deutschen Krebshilfe stammen zu einem großen Teil aus privaten Spenden, Erbschaften und Vermächtnissen.
 

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29.06.2018 - Gefahr für die Arzenimittelversorgung durch Brexit

Durch den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union ergeben sich auch Konsequenzen für die Versorgung mit Arzneimitteln. Der BAH (Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller) initiierte kürzlich einen Wirtschaftsdialog, an welchem unter anderem Vertreter aus der Wirtschaft, sowie Referenten der britischen Botschaft teilnahmen. Aufgrund der teilweise hochkomplexen Lieferantenstrukturen einzelner Arzneimittel-Bestandteile können diverse Lieferschwierigkeiten zustande kommen. Ebenso ist mit neuen Herausforderungen im Bereich bislang gemeinsamer und neuer Zulassungen zu rechnen. Auch wenn das Ende der Frist noch nicht unmittelbar bevorsteht, darf nicht unnötig Zeit verstreichen, da noch allerlei Unklarheiten bestehen, welche geklärt werden müssen.

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29.06.2018 - Novartis verabschiedet sich von Tochter Alcon

Im Zuge der unternehmerischen Neuausrichtung des gesamten Pharmakonzerns verabschiedet sich Novartis vom Tochterunternehmen Alcon, welches in der Augenheilkunde tätig ist. Das Unternehmen wurde in der Vergangenheit für mehr als 50 Milliarden $ von Nestlé gekauft, doch der einstige Hoffnungsträger konnte die Erwartungen nicht erfüllen. Der Verkauf des im Bereich der Augenheilkunde tätigen Unternehmens soll im nächsten Jahr abgeschlossen werden. Novartis‘ Aktionäre haben die angekündigte Veränderung in der Unternehmensstruktur bislang positiv aufgefasst, der Aktienkurs verzeichnet derzeit starke Zuwächse.

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28.06.2018 - Stoffwechselerkrankungen: Neue Behandlungswege durch Biopharmazeutika

Einen deutlichen Aufschwung erleben derzeit die Hersteller von Medikamenten aus gentechnischer Herstellung, welche als Biopharmazeutika bezeichnet werden. Letztes Jahr gab es 23 Neuzulassungen - mehr als je zuvor. Weiterhin befinden derzeit über 600 Präparate in der klinischen Erprobung. Im Fokus der Behandlung mit Biopharmazeutika stehen Stoffwechselerkrankungen wie z.B. Diabetes. Die damit verbundenen Kosten für das Gesundheitssystem entstehen vor allem durch Folgeerkrankungen, weniger durch die Diabetes-Behandlung an sich. Je besser die Patienten allerdings ihren Blutzuckerspiegel überwachen können, desto geringer ist das Auftreten von Folgerisiken.
 

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25.06.2018 - Foundation Medicine: Roche übernimmt langjährigen Partner komplett

Das in der Krebsforschung tätige US-Unternehmen, Foundation Medicine, welches bereits seit geraumer Zeit mit dem Schweizer Pharmakonzern Roche zusammenarbeitet, wird nun komplett von diesem übernommen. Roche zahlt dafür insgesamt $2,4 Milliarden. 2015 hatte Roche bereits 57% an dem auf Gentestung spezialisierten Unternehmen übernommen. In der entsprechenden Firmen-Mitteilung wird betont, dass man dem Ziel der personalisierten Medizin dadurch einen großen Schritt näher kommen würde. Trotz der vollständigen Übernahme des Konzerns wird Foundation Medicine weiterhin als eigenständiges Unternehmen tätig sein.   
 

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25.06.2018 - Boehringer Ingelheim plant Verkauf eines spanischen Produktionsstandorts

Der größte deutsche forschende Pharmakonzern, Boehringer Ingelheim, plant derzeit den Verkauf einer firmeneigenen Herstellungsstätte für Wirkstoffe im spanischen Malgrat. Nach diesem Verkauf, welcher im Verlauf des Jahres abgeschlossen sein soll, wird Boehringer noch über zwei weitere Standorte zur chemischen Herstellung von Wirkstoffen verfügen – einerseits im italienischen Fornovo, andererseits vor Ort in Ingelheim.  Boehringer strebt an, dass der Käufer des Standorts die dort tätigen Mitarbeiter weiterhin beschäftigt.  Auch eine Zusammenarbeit im Bereich der Herstellung von Wirkstoffen für einige Blutdruckmedikamente wird von Boehringer angestrebt.                                                    

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25.06.2018 - Antiinfektiva-Forschung: 100 Sanofi-Mitarbeiter werden von Evotec übernommen

Sanofi und Evotec beschließen Zusammenarbeit in der Bekämpfung von Infektionskrankheiten. In diesem Zuge haben sich die beiden Firmen darauf geeinigt, dass die Antiinfektiva-Forschungseinheit des Pharmakonzerns und deren Forschungsportfolio an Evotec übergehen wird. Die für die Transaktion erforderlichen Genehmigungen der französischen Aufsichtsbehörden liegen vor. Nach Abschluss der Übernahme verfügt Evotec mit 180 tätigen Wissenschaftlern über das größte translationale Forschungs-Team im Bereich der Infektionskrankheiten. Die Zusammenarbeit wird von beiden Seiten als sehr vielversprechend angesehen, man erhofft sich, dass weitere Antiinfektiva-Projekte bis zur Marktreife vorangetrieben werden können.                                                                                     

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11.06.2018 - J&J entscheidet sich für Verkauf von LifeScan für über 2 Milliarden USD

Johnson & Johnson entscheidet sich für den Verkauf des Firmenablegers LifeScan. Das Angebot der Private-Equity-Firma Platinum Equity in Höhe von 2,1 Milliarden USD wurde angenommen. Der Verkauf des weltweit bekannten Anbieters von Diabetes-Schnelltests muss noch von den Behörden genehmigt werden und soll bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. J&J versicherte, dass die Versorgung von Patienten weiterhin sichergestellt werde. Außerdem sollen u. A. im Bereich der Adipositaschirurgie weiterhin Innovationen sichergestellt werden.
 

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11.06.2018 - Siemens und Sartorius Stedim Biotech: Langfristige Kooperation im Bereich Automatisierung

Das Göttinger Biotech-Unternehmen Sartorius Stedim Biotech (SSB) gibt bekannt, dass eine langfristige Kooperation mit Siemens im Bereich der Automatisierung zustande kommen soll. Die bereits in der Vergangenheit zustande gekommene Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen soll weiter intensiviert werden, SSB wird weitere Automatisierungs-Lösungen in bereits bestehende Produktionsprozesse integrieren, welche Hardware-, als auch Software-Komponenten beinhalten. Von der Zusammenarbeit versprechen sich beide Unternehmen Effizienz- und Qualitätszugewinne.
 

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11.06.2018 - Bayer & Monsanto: Übernahme offiziell abgeschlossen

Die Übernahme des US-Saatgutkonzerns Monsanto durch den deutschen Pharmakonzern Bayer ist seit kurzem offiziell abgeschlossen. Die Übernahme, welche durch Kartellbehörden von weltweit rund 30 Ländern überprüft werden musste, kostete Bayer umgerechnet rund 53,6 Milliarden €. Aufgrund des angeschlagenen Images von Monsanto, dessen Image unter anderem durch das nicht unumstrittene Unkrautbekämpfungsmittel Glyphosat geschädigt wurde, soll dessen bisheriger Name in Zukunft nicht mehr verwendet werden. Durch den Kauf des Saatgutherstellers wird Bayer zum weltgrößten Hersteller von Saatgut und Pflanzenschutzmitteln. Bayer muss jedoch den Verkauf wichtiger Geschäftsteile an den Rivalen BASF abschließen, bevor mit der Integration von Monsantos Geschäftsstrukturen begonnen werden kann. Dies soll dann in etwa zwei Monaten der Fall sein.
  

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22.05.2018 - Partnerschaft zwischen Evotec und Celgene

Die Evotec AG gab die strategische Partnerschaft mit Celgene im Bereich der Onkologie bekannt. Es ist eine langfristige Zusammenarbeit in der Wirkstoffforschung und –entwicklung zur Identifizierung neuer Therapeutika angestrebt. Celgene bekam die Exklusivrechte an allen Programmen, welche während der Partnerschaft entwickelt werden. Evotec erhielt seinerseits eine Vorabzahlung von $65 Mio. und hat weiteren Anspruch auf Meilensteinzahlungen.

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18.05.2018 - ZEISS erfreut sich am Wachstum der Medizintechnikbranche

Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2017/18 ist der Umsatz der ZEISS Gruppe um 9%, auf €2,773 Mrd., gestiegen. Besonders wachstumsstark sind die Bereiche Halbleiterfertigungstechnik, Messtechnik und Medizintechnik. Im ersten Halbjahr machte die Medizintechnik einen Umsatz von €724 Mio.. Dies entspricht einem, im Vergleich zum selbigen Vorjahreszeitraum, Umsatzplus von 6%. Dabei glänzt die Medizintechnik von ZEISS durch Produktinnovationen und gewinnt dadurch Marktanteile. Es könnte somit ganzheitlich gesehen das neunte Umsatz-Rekordjahr in Folge werden.

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17.05.2018 - StartUp aus Marburg beschleunigt Arzneistoffsuche

Das StartUp mit dem Name „CrystalsFirst GmbH“ nutzt eine neue Methode zur Stabilisierung von Proteinkristallen. Die Methode soll bei der Wirkstoffpotenzialermittlung von Arzneistoffkandidaten helfen und verglichen mit bisherigen Verfahren Zeit einsparen. Die Universität Marburg und die Hessen-Kapital GmbH, diese als Finanzinvestor, beteiligen sich am StartUp.

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14.05.2018 - Trumps Politik wirkt sich auf die Medizintechnik-Branche aus

Die deutsche Medizintechnik-Branche spürt die Auswirkung der Trump Politik. Aussagen zur Abschaffung der Krankenversicherung Obamacare sowie der Devise „America first“ verschlechtern die Stimmung von Investoren in den USA. Trotz dieser eher beunruhigenden Nachrichten zog der deutsche Industrieverband eine positive Bilanz für das Jahr 2017 mit einem Umsatzwachstum von 2,5% auf €29.9 Mrd. Für 2018 wird mit einem Umsatzwachstum von 4% gerechnet.

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11.05.2018 - Roche mit Rückschlag bei Konkurrenzprodukt

Wie der Pharmakonzern mitteilte, hat das Medikament Tecentriq in der Phase-III-Studie seinen Endpunkt nicht erreicht. Im Vergleich mit dem Konkurrenzprodukt von Bayer sollte die Verlängerung der Gesamtüberlebenszeit, in Kombination mit einem  anderen  Medikament, verbessert werden. Es laufen nach Angaben des Unternehmens jedoch weitere Studien, welche die Wirkung von Tecentriq selbst oder in Kombination aufzeigen sollen.

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10.05.2018 - Investitionen in neue Technologien kosten 95 Jobs

Sanofi investiert mehr als $300 Mio. in seinen Standort in Massachusetts. Diese Investition dient  zur Mitgestaltung der Digitalisierung und neuer Maschinen in der Herstellung. Durch die neuen Maschinen wird eine Erhöhung der Produktionskapazität erreicht, dennoch werden voraussichtlich 95 Mitarbeiter ihre Arbeit niederlegen müssen. Die Verbesserung der Produktionsanlagen ist derweil nichts neues, so hat der französische Arzneimittelhersteller bereits in den letzten 5 Jahren ca. €4.7 Mrd. investiert.

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19.03.2018 - Siegfried übernimmt Produktionsstätte von Arena Pharmaceuticals GmbH in Zofingen:

Die Siegfried Gruppe übernimmt die Produktionsstätte für Fertigprodukte (Tabletten und Kapseln) inklusive aller Mitarbeitenden und Business-Verträge von Arena Pharmaceuticals GmbH in Zofingen. Vorbehaltlich bestimmter üblicher Abschlussbedingungen wird die Transaktion um den 31. März 2018 vollzogen werden. powered by bionity and goinpharma  

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16.03.2018 - AstraZeneca kämpft bei wichtiger Lungenkrebs-Studie erneut mit Problemen:

(dpa-AFX) Beim britisch-schwedischen Pharmakonzern AstraZeneca gerät der Zeitplan einer wichtigen Lungenkrebsstudie durcheinander. Die endgültige Auswertung der Daten zur Überlebensstatistik werden sich nun verzögern. Die ursprünglich für das erste Halbjahr erwarteten Ergebnisse stellen AstraZeneca und sein Forschungspartner MedImmune nun erst für die zweite Jahreshälfte in Aussicht, wie die Unternehmen am Montag in London mitteilten.  

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15.03.2018 - Licht und Schatten zur Zukunft der deutschen Biotech Morphosys:

Das bayrische Biotec-Unternehmen Morphosys hat die Finanzergebnisse des Jahres 2017 bekanntgegeben, welche zeigten, dass das Unternehmen aus Planegg einen Umsatzanstieg um 33% (€67 Mio.) erzielt hat, aber gleichzeitig auch die Schulden gestiegen sind. Was jedoch zu Beunruhigung geführt hat ist die Tatsache, dass für 2018 ein Verlust in Höhe von etwa €110-120 Mio. (EBIT) erwartet wird.  

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