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06.11.2018 - News der Automobilindustrie Oktober

Die Software für den e-tron, die Hoffnung für Audi im Bereich Elektromobilität, funktioniert nicht einwandfrei und muss überarbeitet werden. Daraus resultiert eine Verzögerung der der Auslieferung der Händlerfahrzeuge von vier Wochen, mit dem Vorgang vertraute Personen gehen sogar von mehrmonatigen Verzögerungen aus. Hinzu kommt weiterer Druck durch den Batterie-Zulieferer LG. Dieser verlangt aufgrund erhöhter Nachfrage bis zu 10% mehr für seine Batterien.
Richten wir unseren Blick nach Kalifornien zu einer kleinen unscheinbaren Firma die es in sich hat. Bereits 600, sogenannte, Robovans hat Waymo mittlerweile im Einsatz. In den kommenden Jahren sollen es 82.000 werden. Der Wert des Unternehmen wird bereits jetzt auf einen Wert zwischen $65-$175 Mrd. geschätzt, letzterer wäre so viel wie Daimler und VW zusammen. Den technologischen Vorsprung besitzt Waymo durch die gesammelte Datenmenge von bereits über 16 Mio. gefahrenen Kilometern der Robovans, hinzukommend den Millionen simulierten Kilometern.
Ende des Monats legte VW seine Zahlen zum dritten Quartal vor, dabei wurden die Komplikationen in der Auslieferung sichtbar. Durch Probleme mit drohenden Fahrverboten in Deutschland und den neuen Prüfsiegeln könnten die Belastungen weiter anhalten. Die bisherigen Kosten für den Abgasskandal liegen derweil bei €28,2 Mrd., summiert aus Vergleichen, Rückstellungen und Strafzahlungen.
Nachdem das Wall Street Journal berichtet hatte das Tesla eine strafrechtliche Untersuchung bevorsteht, hat das Unternehmen dazu Stellung bezogen, es sei lediglich eine Anfrage des Justizministeriums für die freiwillige Bereitstellung von Dokumenten bezogen auf die Produktionsleistung eingegangen. Entscheidend für die Rentabilität Teslas ist die Erfüllung einer konstanten Produktion des Models 3. Mit dieser hält auch der Druck auf Musk weiterhin an.
 


01.10.2018 - Bosch baut seinen Standort in Abstatt aus

Um für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet zu sein, erweitert Bosch seinen Standort in Abstatt. Der Ausbau betrifft die Geschäftsbereiche Engineering und Chassis Systems Control, wobei letzterer den Löwenanteil bildet. Im Rahmen von Chassis Systems Control sollen Weiterentwicklungen bei Fahrzeugsicherheits- und Assistenzsystemen, sowie autonomes Fahren und automatisierte Bremssysteme stattfinden.
 

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01.10.2018 - Schaeffler investiert am Standort Büh

Schaeffler investiert am Standort Bühl: Schaeffler möchte ein neues Entwicklungsgebäude am Standort Bühl errichten und nimmt dafür 60 Millionen Euro in die Hand. Schwerpunkt der Forschung bildet der Bereich E-Mobilität. Gleichzeitig soll in Bühl die neue Unternehmenszentrale für die Automotive-OEM-Sparte entstehen. Schaeffler plant 350 Mitarbeiter einzustellen.
 

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01.10.2018 - ZF investiert Milliarden für E-Fahrzeuge und autonomes Fahren

ZF nimmt wie viele andere Unternehmen im Bereich Automotive die Zeichen der Zeit wahr und möchte 12 Milliarden Euro in autonomes Fahren und E-Mobilität investieren.  Dabei geht es u. a. um die Nutzfahrzeuge der Zukunft. Die sollen intelligent vernetzt werden und autonom fahren. Die Vorteile seien laut ZF außerordentlich: Sie funktionieren selbstständig, weshalb kein zusätzliches Personal benötigt wird, und erlauben mehr Sicherheit.  Besonders aufsehenerregend dürfte dabei ZFs Prognose sein, bereits in zwei Jahren entsprechende Nutzfahrzeuge serienreif zu machen.
 

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24.09.2018 - VW gibt die Brennstoffzellen-Technologie nicht auf

Eines der Hauptprobleme der Brennstoffzelle ist, dass ihr Nutzung mit sehr hohen Kosten verbunden ist. Der Grund liegt im hohen Platinverbrauch. VW arbeitet jedoch gemeinsam mit der Universität Standford an einem Verfahren, den Verbrauch und damit auch die Kosten drastisch zu senken. Damit wäre die Brennstoffzellen- Technologie deutlich praxisreifer. Kernidee des neuen Verfahrens ist es, dünnere Platinartikel zu erzeugen, wodurch der Platinverbrauch insgesamt sinkt. Die Brennstoffzelle ist deshalb so interessant für VW, weil sie in Sachen Effizienz, Reichweite und Tankzeit dem Dieselmotor in nichts nachsteht.
 

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24.09.2018 - Halberg-Guss schließt sein Leipziger Werk früher als geplant

Seit Monaten geht die IG-Metall gegen Halberg-Guss vor. Die Resultate dürften aber nicht im Sinne der Arbeitnehmer sein: Infolge des Konfliktes mit der Gewerkschaft, so die Geschäftsführung von Halberg-Guss, müsste nun das Werk in Leipzig früher als angekündigt geschlossen werden. Die Konflikte hätten dazu geführt, dass Kunden ihre Aufträge zurückzogen und an andere vergaben. Das Leipziger Werk schließt nun bereits im März 2019 statt am Ende des Jahres. Auch werden mehr Arbeitsplätze als geplant am Standort Saarbrücken abgebaut. Insgesamt verlieren 300 statt wie ursprünglich 400 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz.
 

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24.09.2018 - US-Börseaufsicht möchte einen anderen Chef für Tesla

 Der Skandal um Tesla-Geschäftsführer Elon Musk erreicht seinen zwischenzeitigen Höhepunkt. Die US-Börsenaufsicht SEC verlangt Musks Rücktritt. Der soll herbeigeführt werden durch ein allgemeines Beschäftigungsverbot in sämtlichen Vorständen von US-Börsen-Unternehmen. Dafür klagt SEC. Anlass der Offensive sind seit Wochen schwelende Vorwürfe wegen Börsenbetrugs. Es geht um Musks Ankündigung, Tesla von der Börse zu nehmen. Der Konzern lebt vom Vertrauen der Investoren, denn Gewinn bringt er nicht ein. Insofern bildet die Klage von SEC einen herben Schlag für das einstige Vorzeigeunternehmen.  

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17.09.2018 - Die Automechanika in Frankfurt

Die Messe Frankfurt beherbergte vergangene Woche die flächenmäßig größte Messe, die auf ihrem Gelände bisher stattgefunden hat: die Automechanika. Großes Thema war die Digitalisierung. In diesem Bereich sei bis zum Jahr 2025 ein jährlicher Umsatzanstieg von mehr als 15 Prozent zu erwarten, so die Experten. Generierbar ist dieser z.B. durch den Verkauf von Unterhaltungsangeboten und zusätzlichen Fahrzeugfunktionen, Software-Updates oder Versicherungsdienstleistungen. Eine Folge dessen wäre ein Anwachsen des Datentransfers. Bisher geschieht dieser nämlich nur zwischen Fahrzeug und Hersteller. Zukünftig würden Daten auch an Drittanbieter gehen.

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17.09.2018 - Liquid Organic Hydrogen Carrier Technologie für den deutschen Zukunftspreis 2018 nominiert

Laut den Wissenschaftlern der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und der ausgegründeten Firma Hydrogenious Technologies könnte E-Mobilität bald nicht mehr nur durch Batterien ermöglicht werde, sondern zukünftig auch durch Wasserstoff. Dieser treibt über eine Brennstoffzelle einen Elektromotor an. Getankt werden kann der Wasserstoff dank der sogenannten Liquid Organic Hydrogen Carrier Technologie. Dafür wird der Wasserstoff chemisch auf einer Trägerflüssigkeit gespeichert und kann so gefahrlos transportiert werden. Später wird der Wasserstoff von der Trägerflüssigkeit wieder getrennt. Für industrielle Zwecke wird diese Methode bereits angewendet. Der deutsche Zukunftspreis ist mit 250.000 Euro dotiert. 

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17.09.2018 - Managementwandel bei Tesla

Der langjährige Tesla Ingenieur Jerome Guillen wurde vergangene Woche zur Unterstützung von Firmenchef Elon Musk zum Leiter der Automotive Sparte ernannt. Zuvor war er Leiter der Entwicklung des Tesla Semi. In seiner neuen Position ist Guillen zukünftig für alle Programme im Bereich Fahrzeuge zuständig und wird direkt an Musk berichten. Außerdem hat das Unternehmen zwei weitere Änderungen zu verzeichnen: Kevin Kassekert wurde zum Vizepräsident People and Places befördert und folgt auf die ehemalige Personalchefin Gabrielle Toledano. Des Weiteren ließ Finanzexperte Justin McAnear verlauten, dass er Tesla im Oktober verlassen wird – und er ist nicht der Einzige. Auch Teslas Chefbuchhalter Dave Morton hat Anfang September seinen Rückzug aus dem Unternehmen angekündigt. 

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17.09.2018 - Sinkende Fahrzeug-Absätze in China

Der Autoabsatz in China ist dieses Jahr abermals gesunken. Sinkende Absätze gab es erstmals im Juli. Bei den PKWs sanken die Verkäufe um 4,6%. Dafür allerdings stieg der Absatz der E-Fahrzeuge um 88%. Die scheinbar positive Nachricht hat jedoch einen großen Haken: Erstens sind 88% nur als relative Steigerung hoch, absolut gibt es auch in China deutlich weniger E- als Dieselfahrzeuge, zweitens pusht die chinesische Regierung den E-Fahrzeug-Markt mittels Subventionen, Absatzquoten und teils großzügigen Krediten. Deshalb darf die Absatzsteigerung bei den E-Fahrzeugen nicht über die insgesamt sinkenden Fahrzeugabsätze in China hinwegtäuschen.

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10.09.2018 - Der letzte deutsche Autobauer wurde ertappt – BMW

Für die großen BMW-Dieselmotoren der 5er und 7er wurden falsche Abgaswerte angezeigt. Betroffen sind 7600 Fahrzeuge. BMW soll 10 Millionen Euro Strafe zahlen. Im Vergleich zu den Strafen manch anderer deutsche Autobauer Peanuts, allerdings wiegt der Imageschaden schwerer. Die Staatsanwaltschaft ermittelt bereits seit einem halben Jahr bei BMW. Bisher geht sie davon aus, dass BMW versehentlich die Angaben getätigt hätte. Doch ob versehentlich oder nicht, die Staatsanwaltschaft hat nun auch den letzten deutschen Autobauer erfolgreich in der Mangel. Insgesamt dürften sich die gesamtvolkswirtschaftlichen Schäden durch die Abgasskandale im zweistelligen Milliardenbereich bewegen.

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10.09.2018 - So dreckig sind die deutschen Autos gar nicht

In einer Untersuchung zum Stichstoffoxidausstoß diverser Automodelle kam ein Ergebnis heraus, dass hierzulande für Verwirrung sorgen dürfte: Gerade viele deutsche Automodelle besaßen äußerst geringe NOx-Werte. So hatte der Euro-6-Diesel von Renault einen mehr als fünf Mal höheren Wert als von VW. Es stellt sich die Frage: „Warum betrügen Konzerne wie VW, wenn sie so saubere Autos produzieren?“. Entweder handelten VW und Co. schlicht dumm und leichtsinnig, oder sie stehen im Spielfeld industriepolitscher Interessen.
 

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10.09.2018 - US-Autos scheitern in Europa

Seit Jahren und Jahrzehnten versuchen die amerikanischen Autohersteller in Europa Fuß zu fassen. Bisher gelang das nicht. 2017 wurden gerade einmal 1026 Chevrolets und 496 Cadillacs verkauft. Der Grund dafür ist das mangelnde Interesse der Europäer an amerikanischen Autos. Nicht sportlich genug, zu groß, zu protzig, die Qualität überzeugt nicht. Am Preis liegt es nicht, denn wurde bereits versucht mit Niedrigpreisen auf den europäischen Markt zu kommen. Aber wer weiß: Vielleicht kommt die Abgasaffäre den Amerikanern zu Hilfe.

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03.09.2018 - AKKA übernimmt alle Anteile an MBtech von Daimler

AKKA Technologies, eines von Europas größten Ingenieurs- und Technologieberatungsunternehmen übernimmt vollständig die mit Daimler bisher gemeinsam geführte MBtech Group. Seit 2012 hielt AKKA Technologies bereits die Mehrheitsbeteiligung an MBtech Group mit 65 Prozent. Nun trennte sich Daimler von seinen verbliebenen 35 Prozent an MBtech Group. Ziel der vollständigen Übernahme ist es AKKAs führende Position im deutschen Automobilmarkt zu festigen und sein Automotive Centre of Excellence in Deutschland auszubauen. Als hundertprozentige AKKA Group-Tochter wird MBtech weiterhin wettbewerbsfähige und zukunftsorientierte Lösungen für Daimler anbieten. Insbesondere im Bereich Mobilitäts- und Elektrofahrzeugsysteme wollen AKKA Technologies und die Daimler AG weiterhin zusammenarbeiten.
 

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03.09.2018 - Die Kfz-Steuer steigt! [Kommentar]

Es gibt einen neuen Grund zur Freude! Der Staat hat einen neuen Weg gefunden noch mehr Geld in seine Kassen zu spülen. Der Trick: WLTP, ein neues Prüfverfahren zur Bestimmung von Abgaswerten. Zwar mauert der einfache Bürger, ausgepresst wie eine Trockenfrucht, dass er mal wieder einen Schein aus seinem dünngewordenen Portemonnaie herausholen muss, dafür aber beschert er dem Fiskus 170 Mio. €, die der bestimmt gebrauchen kann – wenngleich nicht für den fahrenden Bürger. Hurra, WLTP ist endlich da!

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03.09.2018 - Tesla bekommt Konkurrenz - In Deckung! [Kommentar]

Tesla hat einen neuen Grund ins Schwitzen zu kommen. Grund dafür ist der Waffenhersteller Kalaschnikow. Angst soll Elon Musk aber nicht vorm AK-47 bekommen, sondern vom neuen “Super-E-Auto“ des Hersteller. Der protzt mit seiner Reichweite. Auf ganze 350 Kilometer pro Ladung kommt das Kalaschnikowauto, die Reichweite von 975 Kilometern des Tesla Model 3 rückt da in greifbare Nähe. Das eigentliche Glanzstück ist aber ein anderes. Während Tesla sich mit veraltetem Design abgibt, das selbst unsere Großeltern anwidert, prunkt der neue Kalaschnikow-E-Ferrari mit dem futuristischen Look eines DDR-Trabis. Die Zukunft führt bei Kalaschnikow eben in die Vergangenheit. Das soll schon in der Sowjetunion so gewesen sein, die berühmt für ihre innovative Vorzeigerolle war. Mit dem diesem Vorbild wird Kalaschnikow damals wie heute garantiert durch die Decke schießen.

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27.08.2018 - Neue Batteriefabrik für 250.000 E-Fahrzeuge in China

SK Innovationen und BAIC bauen eine neue Fabrik zur Produktion von Batterien in China. Der Bau ist bereits für 2019 geplant. Die Fabrik soll gewährleisten jährlich 250.000 E-Fahrzeuge mit Batterien zu versorgen. Auch Daimler möchte mit ins Geschäft und ist bei der BAIC-Tochter BJEV eingestiegen. Die Rolle des Konzerns ist momentan jedoch unklar. SK, ein Unternehmen aus Südkorea, gelingt es mit dem Bau der Fabrik einen großen Schritt auf den chinesischen Markt zu machen. Weiterer Markt bildet Ungarn, wo das Unternehmen bis 2022 den Bau einer Fabrik plant. Mit BAIC hat SK einen wichtigen Partner gefunden. Der Dachverband der chinesischen Automobilproduzenten verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr eine Absatzsteigerung um 85% auf 67.000 verkaufte Fahrzeuge.   

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27.08.2018 - Tesla bleibt an der Börse

Nachdem Musk lange darauf beharrt hatte Tesla von der Börse zu nehmen und zu privatisieren, macht er nun doch einen Rückzieher. Tesla bleibt eine Aktiengesellschaft. Dessen Aktionäre haben Musk überzeugt, das einvernehmliche Credo, dem sich auch der Tesla-Vorstand anschloss: „Mach das bitte nicht“. Die Aktionäre befürchten, dass Tesla noch größeren finanziellen Schaden nähme, würde es von der Börse genommen werden.
 

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20.08.2018 - Deutsche Automobilhersteller im Innovationsranking des CAM ganz vorne

In der Gesamtwertung des diesjährigen Innovationsrankings des Center of Automotive Management belegten die deutschen Automobilhersteller VW, BMW und Daimler in dieser Reihenfolge die vordersten Plätze. Unter den Top-25 befinden sich weiterhin acht chinesische Unternehmen. Der US-amerikanische Elektroautohersteller Tesla ist auf Platz fünf gelandet und damit im Vergleich zum vergangenen Jahr um zwei Plätze nach hinten gerutscht. Die Wertung mit Blick auf die Kategorie „E-Mobilität“ zeichnet jedoch ein anderes Bild: Hier ist Tesla mit 40 Prozent seiner Innovationskraft im E-Mobility Feld klarer Vorreiter. Die deutschen Autobauer sind mit einem bis drei Prozent ihrer Innovationsstärke im Bereich E-Mobilität weit abgeschlagen. 

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20.08.2018 - Grammer gehört den Chinesen

Ningbo Jifeng hat den Automobilzulieferer Grammer übernommen. Die Investorenfamilie Hastor, die 19% der Anteil inne hatte, ist ausgestiegen. Zunächst verlangte sie 85€ pro Aktie, verkaufte letztlich jedoch für 60€. Die Mitarbeiter sind froh über diesen Ausgang, da Ningbo ohnehin schon seit über einem Jahr erfolgreich mit Grammer zusammengearbeitet hat und zuversichtliche Statements zu Standorterhalt und Arbeitsplätzen machte.

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20.08.2018 - Für Elon Musk steht das Schlimmste noch bevor

Musk hatte vor kurzem ein einstündiges Interview mit der New York Times. Darin zeigte er ungewohnte Schwächen und verwies auf Probleme und Sorgen, die ihn umtreiben. Er erzählte davon in der Vergangenheit nicht selten 120 Stunden pro Woche gearbeitet zu haben. Derzeit sei es hart, Freunde würden es merken, seine körperliche Fitness leide darunter. Konkrete Pläne ihm deshalb einen Co-Manager zur Seite stellen zu wollen, dementierte er allerdings. Noch größere Probleme kündigte er für die nahe Zukunft an, da Short-Seller, die auf Verluste von Tesla spekulieren, bereits auf der Lauer lägen. Er beschuldigte jene eine Erzählung voranzutreiben, die vermutlich Tesla zerstören würde. Tesla allerdings hat in den letzten Monaten andere Dinge zerstört: Ausbleiben von Gewinnen, Abhängigkeit von Krediten, horrende Produktionsdefizite. Musks Sorgen dürften nicht kleiner werden, gelingt es ihm nicht genau dort zuverlässig Veränderungen herbeizuführen.

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13.08.2018 - Probleme bei Roboterhersteller Kuka

Der Roboterhersteller Kuka, ansässig in Augsburg, hat derzeit zu kämpfen. Umsatz und Gewinn sanken im ersten Halbjahr. Insgesamt sank der Wert der Neuaufträge um 6% auf 1,9 Milliarden Euro, der Umsatz sank um 11% auf 1,6 Milliarden Euro. Trotz dieser eher wenig erfreulichen Entwicklung sollte berücksichtigt werden, dass Koku seine Investitionen mehr als verdreifacht hatte. Sie wuchsen von  40 auf 128 Milliarden Euro. Vorstandchef Till Reuter hofft, dass sich die erhöhten Investitionen in den nächsten Jahren auch in Gewinn und Umsatz niederschlagen.
 

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13.08.2018 - Continental erwartet Gewinneinbußen durch Abgasprüfverfahren

WLTP ist ein seit 2017 bestehendes Prüfverfahren zur Erfassen von Abgaswerten. Es löste seinen Vorgänger NEFZ ab und soll nun eine stärkere Vereinheitlichung der europäischen Abgasvorschriften bewirken. NEFZ geriet in die Kritik, weil es nicht repräsentativ für das durchschnittliche Fahrverhalten gewesen sei. Das neue Verfahren WLTP macht Automobilunternehmen wie Continental nicht nur neue Auflagen. Es bestehen teilweise lange Wartezeiten für die Prüfstände aufgrund mangelnder Prüfkapazitäten. VW nannte dies als Grund für eine baldig potenziell geringere Angebotspalette. Gerade neue Fahrzeuge müssten erst einmal geprüft werden. Continental hat trotz des bevorstehenden Verfahrens im aktuellen Quartal eine Umsatzsteigerung um 3% auf 11 Milliarden Euro verbuchen können. Wegen WLTP jedoch erwartet der Zulieferer für das kommende Quartal eine Gewinnschmälerung.
 

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13.08.2018 - Daimler möchte E-Smarts in China bauen

Daimler befindet sich derzeit in Verhandlungsgesprächen mit Beijing Electric Vehicle. Ziel ist es ein Gemeinschaftsunternehmen zur Produktion von E-Smarts auf die Beine zu stellen. Das chinesische Unternehmen gehört zur BAIC-Gruppe, die auf elektronische Autos spezialisiert ist. Nicht nur für Daimler, sondern auch für viele andere Hersteller ist China attraktiv. Das Land hat mittlerweile den größten Automarkt der Welt. Gerade in Sachen E-Mobilität gehört China zur Spitze. Die chinesische Regierung möchte diesen Vorsprung aufholen, in dem sie Quoten für E-Autos einführt und diese subventioniert.

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06.08.2018 - Brose Stammwerk in Coburg zur Disposition - 1.500 Arbeitsplätze betroffen

Brose, der weltweit viertgrößte Automobilzulieferer in Familienbesitz, ist im Begriff sein Stammwerk in Coburg zur Disposition zu stellen. Im nächsten Schritt wird eine Schließung des Werks nicht ausgeschlossen, die eine Verlagerung des Werks nach Osteuropa bedeutet. Insgesamt sind 1.500 Arbeitsplätze von den Plänen betroffen. Grund dafür ist der überdurchschnittlich hohe Krankenstand im Vergleich zu anderen Brose-Standorten. Mit der angedrohten Werksschließung will der Automobilzulieferer seine Kosten senken. Bis Ende des Jahres soll ein Plan für die Kostensenkung erarbeitet sein. 

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06.08.2018 - Kompletter Umbau der Unternehmensstruktur bei Siemens in drei selbstständige Unternehmensbereiche

Siemens plant eine Änderung der Unternehmensstruktur ab dem kommenden Geschäftsjahr. Für höhere Renditen und die Zukunftssicherung, aber auch flexiblere Geschäfte und kürzere Entscheidungswege sollen die bisher fünf industriellen Sparten im Rahmen der „Vision 2020+“ in drei große, sogenannte operative Gesellschaften umgewandelt werden. Sie heißen ab dem neuen Geschäftsjahr „Energiethemen“, „Digitalisierung“ und „Industrie und Infrastruktur“.

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06.08.2018 - Chassis Brakes Internatinonal eröffnet Entwicklungs- und Vertriebszentrum in Heilbronn

Der niederländische Hersteller von Fahrzeugbremsen und -komponenten eröffnet ein neues Entwicklungs- und Vertriebszentrum in Heilbronn. Dieses ist doppelt so groß wie der nahegelegene Standort in Abstatt. Das starke Unternehmenswachstum in Deutschland veranlasste den Automobilzulieferer dazu, den neuen Standort als Grundstein für zukünftige Expansionen zu errichten. Mit dem Standort in Heilbronn will er sich für die Zukunftstrends der Automobilindustrie wie Elektromobilität und autonomes Fahren rüsten. 

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30.07.2018 - Sind Liquiditätsprobleme bei Tesla durch rückwirkende Rabatte lösbar?

Laut des Wall Street Journals soll Tesla bei seinen Zulieferern um Rückzahlungen bereits bezahlter Rechnungen gebeten haben. Teslas CEO Elon Musk bestätigt dies und sagt außerdem, die Rückerstattungen seien eine Investition in sein Unternehmen, um dessen langfristiges Wachstum und das seiner Zulieferer zu sichern. Außerdem sei es ein übliches Vorgehen bei Verhandlungen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Experten nennen diese Aktion jedoch aberwitzig und sehen darin die Verzweiflung des E-Automobilherstellers. Bereits seit einiger Zeit kämpft Musk mit Produktionsproblemen beim Model 3. Um seine Profitabilität zu steigern wurden bereits im Juni 9 Prozent der Mitarbeiter entlassen.    

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30.07.2018 - Joint Venture im Bereich Automotive Software-Engineering geplant: BMW und Critical Software

Das Joint Venture namens Critical TechWorks soll mit seinen Kompetenzen aus beiden Unternehmen in den Bereichen Fahrzeugvernetzung, cloud-basierte IT-Lösungen und Digitalisierung von Unternehmensprozessen einer erfolgreichen Zusammenarbeit dienen. Die Themen Infotainment, digitale Dienste, aber auch Digitalisierung und Automatisierung von Produktentwicklung, Produktion und Vertrieb stehen im Mittelpunkt. Im Rahmen dessen soll sowohl in Deutschland als auch an anderen internationalen Standorten die Anzahl der Mitarbeiter in den Bereichen IT und Software-Entwicklung gesteigert werden. 

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30.07.2018 - Daimler beschließt neue Struktur ab 2020

Neben dem Automobilzulieferer Continental, der erst vor kurzem eine Umstrukturierung seines Hauses in Form einer Dachmarke mit darunter liegender Holding-Struktur bekannt gegeben hat, zieht nun der Automobilhersteller Daimler nach. Ab 2020 soll auch er eine neue Struktur erhalten, die drei selbstständige AGs (Mercedes-Benz AG, Daimler Truck AG und Daimler Mobility AG) unter einem gemeinsamen Dach vorsieht. Diese Struktur gewährleistet eine größere unternehmerische Freiheit und bereitet den Automobilhersteller, laut eigenen Angaben, nicht nur technologisch, kulturell sondern auch strukturell bestmöglichst auf die Zukunft vor. Im Mai 2019 müssen jedoch die Aktionäre dem Vorhaben noch zustimmen. 

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23.07.2018 - Weichenstellung für die Zukunft in der Automobilzuliefererbranche

In der Automobilindustrie ist der Beginn des in ihrer Geschichte bisher entscheidendsten Wandels zu spüren. Davon ist im Umkehrschluss auch die Zuliefererbranche betroffen. Unter anderem wappnet sich Continental für die Zukunft. Das Unternehmen gab bekannt, dass zu Jahresbeginn 2019 die Antriebssparte (Verbrennungsmotoren und Elektroantriebe) für mehr Flexibilität abgespalten werden soll. Arbeitsplätze sollen durch den Umbau nicht wegfallen. Im Gegensatz sollen in den kommenden Jahren eher mehr Arbeitskräfte benötigt werden.  

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23.07.2018 - Serienproduktion von Batterien bei Akasol

Akasol, Hersteller von Batteriesystemen für Fahrzeuge, produziert ab Herbst dieses Jahres in Serie. Produktionsstandort ist das hessische Langen. Bei der dortigen Produktion handelt es sich um die erste Generation von Batterien Artasols. Um auch mittelfristig gut am Markt positioniert zu sein, tüftelt der Zulieferer bereits seit einiger Zeit an der Entwicklung der zweiten Generation. Hierbei arbeitet er eng mit Daimler Buses zusammen.
 

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23.07.2018 - Leichte Erholung bei den Dieselfahrzeugen

Derzeit hagelt es an negativen Schlagzeilen zum Dieselmotor. Einen kleinen Lichtblick gibt es jedoch jetzt für die Hersteller: Der Absatz von Dieselfahrzeugen hat sich in diesem Jahr erholt, das berichten sowohl VW als auch BMW. Dafür sorgen vor allen Dingen Firmen und Behörden, die stärker als Privatkunden auf den Diesel setzen.
Von letzteren kaufen nur noch 19% Dieselfahrzeuge. Was sind die Gründe für die leichte Erholung? Die Verboten in Städten wie Hamburg fielen bisher relativ mild aus, der Diesel verbraucht weniger als der Benziner, SUVs verkaufen sich nach wie vor hervorragend, und: Bei der Herstellung neuer Diesels wird genauer auf die Einhaltung der Abgasnorm 6d-temp geachtet.
Ein Umbruch bedeutet diese Entwicklungen natürlich mitnichten. E-Mobilität bleibt stark im Kommen und scheint mittel- und langfristig den Diesel zu verdrängen.   
 

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16.07.2018 - Halberg Guss die Dritte

Der Streit bei Halberg Guss nimmt kein Ende. Die Geschäftsführung bot der Gewerkschaft Verhandlungen am Runden Tisch an. Letztere lehnte jedoch ab, weil höhere Abfindungen für die Beschäftigten eines formaleren Verhandlungsrahmens bedürften. Allmählich wird der Zustand von Halberg Guss kritisch: Sind die Werke in Leipzig und Saarbrücken weiterhin lahmgelegt, drohen betriebsbedingte Kündigungen, die im schlimmsten Fall das Aus des Standorts in Saarbrücken bedeuten könnten. Die Kunden von Halberg Guss werden ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen: Opel hat bereits seine geplanten Schließungstage für Juli auf den Juni verlegt, um auf die Lieferungsengpasse zu reagieren. Außerdem ist VW einer der größten Abnehmer von Halberg Guss. Dessen Produktionsteile können leider einfach durch andere Zulieferer ersetzt werden.

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16.07.2018 - Wandel in der Automobilbranche – Chancen und Möglichkeiten für Deutschland

In der Automobilbranche tut sich derzeit viel. Zwar kann es Deutschland aufgrund seiner starken Ausrichtung in der Dieseltechnologie hart treffen, anderseits jedoch sind die Automobilunternehmen hierzulande innovativ und reagieren schnell auf Veränderungen: So stammen 40% aller Innovationen der Branche aus Deutschland. Diese Innovation ist dringend erforderlich, schließlich verändert sich die Branche rasant. Wo geht die Fahrt hin: Richtung Shared Mobility, Elektronische Fahrzeuge, Automatisierung und Connectivity. Im Bereich Automatisierung und autonomes Fahren werden insbesondere Konstrukteure, Ingenieure, Programmierer und Elekrotechniker gesucht. 16% aller Anzeigen sind für Entwicklungs- und Testingenieure, 6% für Software- und Applikationsentwickler, und 5% für Prozess- und Projektingenieure ausgeschrieben. Deutschland verfügt über hervorragende Ingenieure und Spezialisten anderer Bereiche. Die Herausforderung wird sein diese unter hohen Kostenaufwand umzuschulen. Wenn dies gelingt und andere Weichen rechtzeitig gestellt werden, besteht Hoffnung, dass sich der Standort Deutschland bewährt. Dessen Innovationskraft findet in den Patenten für die Automobilbranche einen starken und konkreten Niederschlag: 52% aller Patente aus der Branche stammen von hierzulande.

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16.07.2018 - Erfurter Kreuz als Standort für CATL Batterienzellenfabrik ab 2022

Eine der bedeutendsten Industrieinvestitionen der vergangen zehn Jahre soll es laut dem Thüringischen Wirtschaftsminister werden. Auch Angela Merkel begrüßt den Bau der Batterienzellenfabrik in Deutschland. Unter anderem gaben die zentrale Lage in Europa, die Infrastruktur und die verfügbaren, hochqualifizierten Arbeitskräfte den Ausschlag für die Entscheidung. Bis 2022 soll die Fabrik in Thüringens größtem Industriegebiet in mehreren Etappen entstehen. Neben der Produktion von Batterien wird auch ein Batterieforschungszentrum forciert. Insgesamt sollen langfristig bis zu 1.000 Arbeitsplätze entstehen.

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09.07.2018 - Joint-Venture zwischen Continental und Osram

Continental und Osram starten durch. Ihr Ziel: Intelligente Lichtprodukte herstellen. Hauptsitz des Joint-Ventures ist mittelfristig München, langfristig Garching. Weltweit sollen 1500 Mitarbeiter mit der neuen Produktion betreut werden.Continental reagiert damit auf die starken Veränderungen im Automotivesektor, die auch die Kraftfahrzeugbeleuchtung betreffen.

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09.07.2018 - Neue Arbeitsplätze in Gera

Die Firma Meleghy Automotive GmbH hat einen Großauftrag zur Produktion von Elektroteilen erhalten. Um die Produktionsziele einhalten zu können, möchte das Unternehmen 150 neue Mitarbeiter einstellen. Dabei benötigt es vor allen Dingen Anlagenbediener und Logistiker. Aktuell beschäftigt Meleghy Automotive 270 Mitarbeiter.
 

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09.07.2018 - Kobalt wird knapp [Kommentar]

Wenn der politische Druck höher ist als die wirtschaftliche Vernunft, entstehen erfahrungsgemäß Probleme. Gerade eröffnet sich ein neues: Kobald wird knapp. Warum? Durch die Forcierung der Entwicklung zur E-Mobilität steigt die Nachfrage nach Rohstoffen wie Kobalt erheblich. In den letzten zwei Jahren hat sich die Nachfrage vervierfacht. Unvorteilhaft dabei ist, dass etwa die Hälfte aller Reserven im Kongo liegen. Eine Parallele gibt es hier zum Lithium,das sich zu bedeutenden Teilen in Kolumbien befindet. Im Kongo herrscht Krieg zwischen Rebellentruppen, die sich die Vormachtstellung um die Bodenschätze sichern wollen. In Verbindung mit Kinderarbeit in den Minen und völlig unzureichenden Arbeitsschutz, ergibt sich eine wenig verheißungsvolle Entwicklung für die Minenarbeiter. Hinzukommt, dass Preise für viele Rohstoffe explodieren und aufgrund nicht ausgereifter Technologien, diese massiv verschwendet werden. Die Politik nennt es ökologisch. Die Realität ist jedoch: Verschwendung und Zerstörung.    
 

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02.07.2018 - Streik bei Halberg Guss verschärft sich

Die Streiks bei Halberg Guss gehen nicht nur weiter, sie haben sich auch verschärft: Vor dem Leipziger Werk bildeten die Streikenden eine Menschenkette und blockierten damit die Zufahrt der Lkws. Auch verstießen einige gegen das Hausverbot. Ziel der IG Metall sei es den Druck auf die Kunden der NHG zu erhöhen. Die Arbeitgeber warnen vor diesen für sie radikalen Maßnahmen: Es könnten weitere Arbeitsplatzverluste drohen. Tatsächlich konnte das Werk durch die Folgen des Streiks Produktionen nicht ausliefern. Opel und VW sind bereits betroffen. Derzeit können sie die Engpässe bei der Auslieferung von Autoteilen durch Flexibilisierungsmaßmahmen ausgleichen. Dabei handelt es sich aber nur um kurzfristige Lösungen.
 

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02.07.2018 - ElringKlinger senkt Umsatzprognose

ElringKlinger, spezialisiert auf die Produktion von Hitzeschilden und Dichtungen, senkt seine Umsatzprognose für dieses Jahr. Als Gründe nannte der Zulieferer Kosten durch Sonderanfertigungen und gestiegene Rohstoffpreise. Insbesondere die Preise für Aluminium, Stahl und Polyamid seien gestiegen. Die US-Zölle, die seit Anfang Juni in Kraft sind, dürften in diesem Zusammenhang eine bedeutende Rolle spielen. Die Aktie von ElringKlinger verlor 9% ihres Wertes und liegt derzeit auf dem niedrigsten Stand seit 2009. Das erwartete Umsazuplus wurde von 9 auf 7% zurückgeschraubt.
 

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02.07.2018 - Wirtschaftsminister wollen Autozulieferer stärker fördern

E-Mobilität und autonomes Fahren bilden derzeit die größten Herausforderungen für die deutschen Automobilzulieferer. Damit sich diese besser darauf einstellen können, fordern die Wirtschaftsminister der Bundesländer stärkere Hilfen für sie. Zusätzlich warnen die Länder-Wirtschaftsminister vor einer Verschärfung der Kohlenstoffdioxidgrenzen für PKWs. Momentan steht die EU-Forderung, dass die Automobilhersteller bis 2021 ihre Autos verbessern müssen. Neue Modelle dürfen im Flottendurchschnitt nur noch 95 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen. Bis 2030 sollen es zwischen 60 und 70 Gramm sein. Die Zulieferer selbst klagen außerdem über die nicht sachgerechte Härte in der Zusammenarbeit mit den Herstellern. Streitpunkte sind Kostendruck, geistiges Eigentum und Vertragstreue. Ihre Forderung lautet: „Innovations- und Kostenwettbewerb, der uns auf den Weltmärkten stärkt und nicht schwächt.“ Die fordernden Unternehmen stehen für rund 37.000 Mitarbeiter.

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02.07.2018 - Robo-Bus startet 2019 in Serie

Das Joint Venture von ZF Friedrichshafen und dem Aachener Start-up e.Go bringt 2019 den Robo-Bus in Kleinserie heraus. Die IAA in Hannover bietet bereits diese Woche einen Vorgeschmack auf das Gefährt. Der Bus fasst 14 Personen, kann aber auch als Cargo Mover verwendet werden. ZF-Chef Scheider spricht von einer Nachfrage von rund einer Million in den nächsten fünf bis sieben Jahren. Großes Interesse bekunden bereits Kommunen und Verkehrsbetriebe. Des Weiteren ist das autonom elektronische Fahren auch für (Paket-)Zusteller, in Hafenarealen und in der Landwirtschaft von Vorteil.

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02.07.2018 - Milliardengeschäft zwischen BMW und chinesischem Batteriehersteller CATL

BMW und der chinesische Batteriehersteller Contemporary Amperex Technology Co. Limited (CATL) haben vergangene Woche ein Milliardengeschäft abgeschlossen. BMW orderte bei dem chinesischen Batteriehersteller Batterien im Wert von mehreren Milliarden Euro. Im Gegenzug zum BMW Großauftrag soll eine Zellfabrik in Deutschland errichtet werden. Die Batteriezellforschung in Deutschland dient dazu, die Anforderungen und den Herstellprozess der Zellen zu verstehen. VW plant ähnliches in Salzgitter, Daimler in Kamenz. CATL bildet jedoch nicht den einzigen Batterielieferanten für BMW. Die bis 2025 geplanten elektrifizierten Modelle von BMW fordern auch eine Zusammenarbeit mit anderen Batterieherstellern wie zum Beispiel Samsung.
 

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25.06.2018 - Fluch und Segen der Vernetzung für Automobilzulieferer

Autonomes Fahren und E-Mobilität sind nur zwei Erscheinungen des derzeit starken Wandels in der Automobilindustrie. Laut einer Umfrage der Unternehmensberatung Staufen stellt dieser insbesondere für kleine und mittelständische Automobilzulieferer eine große Herausforderung dar. Sie müssen zunehmend mit wachsenden Anforderungen in den Bereichen E-Mobilität, hybride Antriebe und neue Technologien im Fahrzeug umgehen. Schnellere technologische Entwicklungszyklen erschweren die Anpassung an den Wandel zusätzlich. Erste Lösungsansätze für die Automobilzulieferer sind beispielsweise eine stärkere Zusammenarbeit und Vernetzung mit ihren nationalen und internationalen Partnern. Außerdem müssen Prozesse und Organisationsstrukturen verändert und verbessert werden. Im Rahmen dessen werden zum Beispiel Investitionen in die Qualifizierung der Mitarbeiter, insbesondere der Führungskräfte, von den Automobilzulieferern forciert.
 

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25.06.2018 - Halber Guss – Streiks in Leipzig und Saarbrücken

Für Halberg Guss wird es eng. Der Streik hat sich von Leipzig auf Saarbrücken ausgebreitet. In ersterer Stadt streiken 700 Arbeitnehmer, in letzterer
1500. Anlass dafür ist die feststehende Schließung des Standorts Leipzig Ende 2019 und der Abbau von Stellen in Saarbrücken. Halberg Guss hat seinen Mitarbeitern bereits Zugeständnisse in Form von Sozialtarifen gemacht. Die IG-Metall ist damit jedoch nicht zufrieden. Ihre Forderungen belaufen sich auf 700 Millionen Euro für die Arbeitnehmer. Der Vorstand von Halberg Guss äußerte, dass dieser Betrag ein Vielfaches eines Jahresgewinnes betrüge. Sollte man den Forderungen tatsächlich nachgeben, wäre das Unternehmen als Ganzes gefährdet.
Halberg Guss gehört zur Prevent-Gruppe. Mit dieser steht VW seit vielen Jahren im Streit. VW wirft Prevent vor zu hohe Preise zu verlangen. Außerdem verlor der Konzern Milliarden, weil Prevent erhebliche Produktionsprobleme hatte. Aus diesem Grund kündigte VW sämtliche Verträge. Das führte zu einem erheblichen Rückgang der Aufträge bei Halberg Guss und trug bedeutend zu den Problemen bei, mit denen das Unternehmen aktuell zu kämpfen hat.

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25.06.2018 - Weiter in den Wirtschaftsprotektionismus: Chinesen reagieren auf US-Zölle

Die USA haben Zölle im Wert von 200 Milliarden Dollar gegen China angekündigt. Darauf hat die Börse in China heftig reagiert: Sie dreht ins Minus, der Shanghai-Index verlor 4%. Chinas Börse ist nicht allein betroffen. Auch in Frankfurt und New York macht sich Nervosität durch Ängste vor einem Handelskrieg breit. China fährt bereits die ersten Waffen aus: Es kündigte Zölle wie Tabak, Fleisch, Gemüse und Autos auf US-Produkte an.
Laut Wirtschaftsexperten sei China an der aktuellen Situation nicht unschuldig. In den letzten Jahren hätte sich das Land sogar weiter abgeschottet. Außerdem sorgt die chinesische Regierung durch einen festen Wechselkurs zwischen Renminbi und Dollar für eine künstliche Abwertung von ersterem und befeuert damit die chinesischen Exporte. Was des einen Freude ist des anderen Leid: Durch Chinas Politik verschärft sich das US-Handelsdefizit gegenüber dem Land. Derzeit beträgt es 375 Mrd. Dollar.
 

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18.06.2018 - Künstliche Intelligenz soll Straßenverkehr sicherer machen

Conti und Vodafone sind eine Kooperation eingegangen, um eine Software zu entwickeln, die den Straßenverkehr zukünftig sicherer machen soll. Die Großunternehmen planen Stauwarner und intelligente Schutzschilder für Fußgänger zu entwickeln, die mithilfe von künstlicher Intelligenz funktionieren sollen. Grundidee ist ein Informationsaustauschsystem zwischen Fahrzeugen und dem Mobilfunknetz zu schaffen. Continental liefert die Informationen aus dem Straßennetz, Vodafone aus dem Datennetz. Durch schnelle Verbreitung von Informationen werden Staus erkannt und Alternativrouten vorgeschlagen. Außerdem soll das System Fußgänger und Objekte im Straßenverkehr erkennen und bei Gefahr ein Warnsignal an den Fahrer senden bzw. das Fahrzeug zum Stoppen bringen. Der Clou dabei ist, dass alles in Echtzeit abläuft und die künstliche Intelligenz sich immer wieder an neue Gegebenheiten anpasst. Das System wäre damit schneller und flexibler als bisherige Technologien.

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18.06.2018 - Arbeitgeber im Automobilsektor: Wer ist angesagt?

Das Berliner Tendence-Institut untersuchte, wie beliebt Arbeitgeber aus der Automobilbranche für Schüler und Studenten sind. Ein Ergebnis ist dabei offensichtlich: OEMs wie BMW, VW oder Porsche stoßen auf größerer Interesse als Zulieferer. Dieses Bild ist bei Schülern noch ausgeprägter als bei Studenten. Studenten aus den Wirtschaftswissenschaften präferieren an erster Stelle BMW, bei den Ingenieursstudenten bildet Porsche die Vorhut. Je älter jedoch ein Student wird, desto attraktiver werden die Zulieferer für ihn. Gerade bei Young Professionals landen Bosch und Continental auf den Spitzenplätzen. Erster ist noch beliebter als letzterer. Diese Tendenz ist in den letzten Jahren immer stärker geworden. Gerade die Beliebtheit von VW als Arbeitgeber hat in den letzten Jahren zunehmend gelitten.

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18.06.2018 - Entlassungen bei Tesla:

Der Druck auf Elon Musk steigt. Seit langer Zeit kommt Tesla beileibe nicht mit seinen Bestellungen hinterher, zu wenig Fahrzeuge werden produziert. Deshalb ist das Unternehmen auf Kredite angewiesen. Ohne diese wäre Tesla bereits bankrott. Um Koste zu sparen,
sah sich Musk gezwungen Entlassungen vorzunehmen. 3000 Mitarbeiter sollen gekündigt werden. Laut Elon Musk handelt es sich dabei zu großen Teilen um Doppelbesetzungen und überflüssig gewordene Positionen. Dass die Betroffenen vergleichsweise gelassen reagieren, liegt nicht zuletzt an der starken Identifikation von Tesla-Mitarbeitern mit ihrem Unternehmen. Daneben jedoch soll Tesla die Gründung von Gewerkschaften behindert haben.
Es bleibt abzuwarten, ob Elon Musk der Sprung aus der Misere gelingt. Die Investoren werden ungeduldig, das Unternehmen fährt momentan hohe Verluste ein, Negativschlagzeilen treten immer häufiger auf. Wenn Tesla nicht bald die Kurve kriegt und seine Produktion ankurbelt, könnte das Unternehmen vor dem Aus stehen.
 

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11.06.2018 - Neue Halberg Guss plant Werksschließung in Leipzig

VW wird sein Werk „Neue Halberg Guss“ am Standort Leipzig schließen. Das Werk fährt Verluste ein, und das bereits seit Jahren. VW meinte, seine Bemühungen um Lösungen für die mangelnde Rentabilität des Werkes, wären nicht auf fruchtbaren Boden gefallen. Von der Schließung, die Ende 2019 erfolgen soll, sind 800 Mitarbeiter betroffen. Für diese werden derzeit Sozialpläne ausgehandelt. Vor Arbeiterkämpfen und Streiks wird VW dies nicht bewahren, denn diese wurden bereits angekündigt.

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11.06.2018 - Millionendeal für Paragon

Paragon konnte erfolgreich einen Millionendeal mit dem chinesischen OEM Geely aushandeln. Inhalt des Vertrages sind die Produktion und Auslieferung von Partikelsensoren. Seinen Sensor namens „Dustdetect“ begann Paragon erst im Jahre 2015 zu entwickeln. Entsprechend erfreulich die Nachricht bereits in der ersten Phase seiner Entwicklung das Produkt weitflächig etablieren zu können. Die Produktion von „Dustdetect“ soll 2020 beginnen, davor muss Paragon noch an der Entwicklung des Sensors arbeiten. Der Auftrag von Geely beinhaltet ein Auftragsvolumen von 26 Millionen und erstreckt sich über 7 Jahre.

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11.06.2018 - Continental entwickelt mit Canatu 3D-Touch-Display

Continental hat eine Kooperation mit Canatu angekündigt. Ziel ist es ein 3D-Touch-Display zu entwickeln, das der Benutzer intuitiver als die aktuellen Displays verwenden kann. Außerdem soll dadurch die Fahrsicherheit erhöht werden. Die 3D-Strukturen werden mithilfe von CNB-Folien und Sensoren hergestellt, die von Canatu stammen.
Das Projekt ist derzeit weltweit einzigartig. Für dieses erhielt Continental den Innovationspreis für Display Component of the Year 2018.

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04.06.2018 - Grammar vor Übernahme durch Ningbo Jifeng

Der chinesische Automobilzulieferer Ningbo Jifeng, Hersteller von Produkten für den Fahrzeuginnenraum wie Armlehnen und Kopfstüzen, steht kurz davor Grammar zu übernehmen.  Das Unternehmen besitzt momentan ohnehin bereits 25% der Aktien von Grammar. Dessen Aktienpreis soll nach Übernahme 61,25 Euro betragen, rund 20% höher als zuvor. Ningbo Jifeng sicherte zu in den nächsten fünf Jahren keine Stellen zu streichen. Auch die bestehenden Standorte Grammars sollen für mindestens 7,5 Jahre erhalten bleiben.

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04.06.2018 - Magna erhöht Forschungsgelder erheblich

Magna hat seine Technologieinvestitionen dieses Jahr um 100 Mio. $ erhöht. Ähnlich viel möchte der Zulieferer auch in den kommenden zwei Jahren investieren. Erwähnenswert dabei ist, dass Magna erst vor kurzem bereits 200 Mio. für eine Partnerschaft mit Lyft investiert hat. Hierbei ging es darum ein autonomes Fahrsystem für Lyft-Fahrzeuge zu entwickeln. Neben der Beteiligung an Lyft, möchte Magna noch eine Partnerschaft mit Renesas, einem japanischen Unternehmen eingehen. Ziel der Kooperation soll es sein 3D-Surround-View-System zu entwickeln. Mithilfe von Google-Brille und Co. soll der Fahrer in die Lage gebracht werden, sein Auto um 360° zu überblicken. Setzt er die Google-Brille auf, kann er z. B. einstellen sein Auto komplett transparent werden zu lassen.

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04.06.2018 - Strafzölle könnten Automobilindustrie hart treffen

US-Präsident Trump hat beschlossen im Juli Strafzölle zu verhängen. Die deutsche Automobilindustrie könnte das hart treffen, immerhin ist sie auf dem US-Markt fest vertreten. Größter Exporteur in die USA ist dabei BMW. Die deutschen Autobauern produzieren jedoch die für den US-Markt bestimmten Fahrzeuge zu Großteilen vor Ort, wodurch sie vielen Kosten durch die geplanten Zölle vorbeugen können. Weiterhin hoffen sie auf Widerstand durch den US-Kongress und die US-Wirtschaft. Sollte dieser ausbleiben, werden die Autobauern die durch Strafzölle erhöhten Kosten auf die Verbraucher umschichten.
Makroökonomisch zeigten die Strafzölle bereits erste Konsequenzen: Dow Jones und Dax brachen ein. Der DAX steht erstmals seit einem halben Jahr wieder unter der 12.000-Punkte-Marke. Es bleibt abzuwarten, ob die Europäer mit Sanktionen reagieren. Zölle auf amerikanische Produkte wie Whisky, Stahl und Motorräder sind bereits im Gespräch.

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28.05.2018 - TMD wird von Grammer übernommen

Grammer, deutscher Zulieferer mit Sitz in Amberg in der Oberpfalz, übernimmt Toledo Molding & Die (TMD) für 271 Mio. $. TMD produziert thermoplastische Produkte für das Fahrzeug-Interior. Vertreten sind sie mit 11 Standorten in den USA und Mexiko. Dabei beschäftigen sie 1600 Mitarbeiter und erzielten einen Umsatz von 300 Mio. $. Grammer entschied sich für den Kauf, weil es sich einen Ausbau seiner Produktpalette und mehr Technologie-Wissen über thermoplastische Produkte erhofft. Des Weiteren möchte es sich stärker auf dem nordamerikanischen Markt positionieren. Die Übernahme ist für das dritte Quartal geplant.

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28.05.2018 - BMW baut Standort in Leipzig aus

BMW verkündete in den vergangenen Wochen für 2018 ein ähnlich starkes Geschäftsjahr hinzulegen wie 2017. Seine Pläne setzt der Auto-Hersteller in Leipzig bereits um: Er investiert 300 Mio. €, um die dortigen Produktionskapazitäten auszubauen. Hierfür sollen 500 neue Industrieroboter und eine Erweiterung der Lackiererei beitragen. Letztere setzte der Produktion am Leipziger Standort in den vergangenen Jahren beständig Grenzen, da sie stets am Limit arbeitete. Nach Umsetzung der Pläne sollen schon im Jahr 2020 350.000 statt wie derzeit 250.000 Fahrzeuge produziert werden. Neue Mitarbeiter einzustellen sei vorerst nicht geplant.

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28.05.2018 - Fahrverbote in Hamburg

Ab dem 31.5. dieses Jahres gelten Fahrverbote in Hamburg. Betroffen sind alle Diesel, die nicht die Abgasnorm i6 erfüllen. Diese müssen zukünftig im Falle von zwei Straßenabschnitten im Bezirk Altona-Nord auf Umleitungen ausweichen.
Derzeit wird darüber gestritten, ob die Verbote überhaupt zu einer Verbesserung der Luftqualität führen. Erstaunlich ist, dass dies noch nicht klar ist, Verbote jedoch schon ausgesprochen werden. Umweltsenator Jens von den Grünen behauptet, dass die umleitenden Bezirke eine bessere Luftzirkulation besäßen und sich aufgrund dessen die Verschmutzung reduzierte. Seine Kritiker kontern, dass dies nicht der Fall sei, sondern ausschließlich die Verschmutzung von einem Teil der Stadt in einen anderen verlagert werde. Die Automobilindustrie fügt hinzu, dass eine bessere Dieseltechnologie, der Bau von mehr i6-Fahrzeugen und eine beschleunigte Entwicklung der Elektromobilität effizientere Maßnahmen seien, als Verbote auszusprechen.
Für die betroffenen Fahrzeugführer spielt dieser Streit schon jetzt keine Rolle mehr. Sie müssen in Zukunft mit Bußgeldern rechnen, wenn sie sich nicht an die Verbote halten. Hamburg könnte zudem als Signal für andere Städte gelten. Auch dort sollten sich Besitzer von betroffenen Dieselfahrzeugen auf Verbote einstellen.

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21.05.2018 - Neue Webasto-Zentrale in Stockdorf

Webasto hat ein neues Verwaltungs- und Entwicklungszentrum in München eröffnet.  Der Bau umfasst 2000m², die mit hochmodernen Anlagen wie Klima- und Korrosionskammern und Akustikzentren ausgestattet sind. Dort sollen 550 Arbeitsplätze entstehen.
Webasto setzt mit der neuen Zentrale ein weiteres Zeichen dafür, dass es auf Wachstumskurs ist.
Der Umsatz 2017 stieg um 12% auf 3,5 Mrd. € mit einer Rekordrendite von 7%. Antreiber für den Gewinn sind der wachsende Automarkt in China und die allgemein steigende Nachfrage nach Schiebe- und Panoramadächern.
Um auch in Zukunft mitzuhalten, möchte Webasto von seinen 600 Mio. € Investitionskapital 400 Mio. in die Elektromobilität stecken. 

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21.05.2018 - ZF macht in Gelsenkirchen dicht

ZF Friedrichshafen schließt seinen Standort in Gelsenkirchen. Betroffen sind 500 Mitarbeiter, denen jedoch andere Arbeitsmöglichkeiten im Konzern angeboten wurden. Gründe für die Schließung sind ein Mangel an Aufträgen und ein steigender Preisdruck bei Lenkungssystemen in der Automobilindustrie.  ZF erwartet keine Trendwende und hat deshalb seine Konsequenzen daraus gezogen. Die Schließung soll zum Jahresende erfolgen.

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26.03.2018 - Vorerst keine Strafzölle – Galgenfrist für die EU

Die USA erheben vorerst keine Strafzölle für Stahl und Aluminium. US-Präsident Trump verlängerte die Frist für die Umsetzung der Strafzölle bis zum ersten Mai. Danach wird neu entschieden. Die Frage dabei ist, welche Forderungen Trump stellt, um keine Strafzölle zu verhängen. Trump fordert u. a. Deutschland dazu auf seinen Natoverpflichtungen nachzukommen und 2% seines BIPs in die Nato einzuzahlen. Bisher hatte Deutschland dies nicht getan. Das Land, seine Politiker und Lobbyisten brauchen nun viel Fingerspitzengefühl, um einen möglichst positiven Ausgang herbeizuführen. Gerade Deutschland als größter Stahlexporteur in die USA würde unter den Strafzöllen leiden.
Nicht vergessen werden bei dem politischen Zwist sollte China. Das Land verkauft seinen Stahl zu wesentlich günstigeren Preisen als die USA und Europa. Die EU wettert hier eine Chance den schwarzen Peter auf jemand anderes zu schieben und beklagt die chinesischen Dumpingpreise. Schuld an allem sei China.
Der Ausgang dieser Entwicklungen ist noch offen. Entweder verhängt die USA Strafzölle gegen die EU mit dem Szenario eines transatlantischen Handelskrieges, entweder werden gegen China weitere Strafzölle verhängt oder – die wirtschaftlich freundlichste Variante – ein Wirtschaftsprotektionismus mitsamt politischen Konflikten wird vermieden und keinerlei Zölle werden verhängt. powered by electrive.net

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20.03.2018 - Wandel im Bedarf nach Fachkräften – Weniger klassische Ingenieure, mehr IT-Ingenieure:

Unter Ingenieuren ist die Autobranche der Dauerbrennen in Sachen beliebte Arbeitgeber. Seit Jahrzehnten bilden hier Automobilhersteller wie VW, BMW oder Audi die Top 4, gefolgt von Automobilzulieferern auf Platz 5 und 6. Momentan beschäftigt die Automobilbranche vor allen Dingen klassische Ingenieure. Die Quote beträgt 61%. In Zukunft soll sich dies jedoch laut Herstellern ändern: Mehr IT-Ingenieure, weniger klassische Ingenieure. Es wird erwartet, dass der Anteil der klassischen Ingenieure innerhalb der nächsten fünf Jahre auf unter 48% fällt.
Nicht nur der Bedarf an IT-Ingenieuren wird steigen. Durch die zunehmende Vernetzung der Automobilunternehmen und den schnellen Entwicklung in der E-Mobilität, werden besonders Fachkräfte aus den Bereichen IT und Elektroingenieurswesen gefragt sein. Auch wird zukünftig die Nachfrage nach Maschinenbauingenieuren, und Ingenieuren mit dem Schwerpunkt Fahrzeugtechnik, Mechatronik und Verfahrens- und Feinwerktechnik hoch bleiben.

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